Kurische Nehrung - 2001 | FILMREPORTER.de
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Kurische Nehrung

OriginaltitelKurische Nehrung
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Deutschland 2001
Kinostart    02.08.2001 (Salzgeber & Co. Medien)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 91 min.
RegieVolker Koepp
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Zwischen der Haff und der Ostsee liegt ein 98 Kilometer langer Landstrich. Die Kurische Nehrung verbindet Cranz (Selenogradsk) im Süden mit Sandkrug (Smiltyne) im Osten. Die schmale Landzunge (oft trennen nur wenige hundert Meter Haff und Ostsee) ist rauen Wetterverhältnissen ausgesetzt. Doch das Besondere an dem Stück Land ist nicht seine Lage sondern die Menschen, die hier seit Jahrhunderten leben. Die Kurische Nehrung ist Teil der deutschen Geschichte. Nach dem zweiten Weltkrieg wird das Land und seine Menschen von der USSR annektiert. Dennoch gelingt es den Bewohnern, ihre Kultur aufrechtzuerhalten. Viele Künstler und Schriftsteller waren von der kulturellen Eigenartigkeit dieses Fleckchens Erde fasziniert. So baute Thomas Mann in Nidden ein Sommerhaus. Lovis Corinth und May Pechstein ließen sich ebenfalls von der Kurischen Nehrung inspirieren.
Volker Koepp portraitiert Menschen, die in einer außergewöhnlichen Region leben. Er berichtet von den schwierigen Schicksalsschlägen der Bewohner. Wie haben es die Deutschstämmigen geschafft, unter der russischen Vorherrschaft ihre kulturelle Integrität zu bewahren? Über seinen Dokumentarfilm sagt Koepp selbst: "Die Lebensläufe, die ich versuche zu beschreiben, haben sicherlich noch viel stärkere Brüche. Das Schicksal war für diese Menschen oft noch viel härter, als sie es jetzt im Gespräch beschreiben können und wollen. Als Grundlage versuche ich vermutlich Leute zu finden, die ich einfach mag. Ich glaube, dass es schön ist, diese Menschen vorzustellen."
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