Nordkurve - 1991 | FILMREPORTER.de
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Nordkurve

OriginaltitelNordkurve
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland 1991 bis 1992
FSK & Länge ab 12 Jahren • 105 min.
KinoDeutschland
Kinostart04.02.1993
RegieAdolf Winkelmann
DarstellerRenate Krößner, Hanna Paul, Martin Zuhr, Rudolf Voss, Walter Stickan, Cord Striemer
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Turbulente Fußballkomödie von Adolf Winkelmann

Samstag, 12 Uhr mittags. Dortmund bereitet sich auf das anstehende Bundesliga-Fußballspiel vor. Kneipenbesitzer Teddy Klamm (Christian Tasche) hat seine Stadion-Lizenz verloren, aber das ist nicht sein einziges Problem. Nicht ganz unbegründete Zweifel an der Treue seiner Gattin Uschi (Renate Krößner) plagen ihn ebenfalls. Zudem muss er sich mit den betrunkenen Fußballnarren herumschlagen. In ganz anderen Schwierigkeiten steckt Dennemann (Wolf-Dietrich Berg): Sein Fußball-Verein steht vor dem finanziellen Ruin. Der Abstieg droht und die Bank übt zunehmend Druck aus. Vereinspräsident Eberhard Vischering (Walter Kreye) will unbedingt ins Fernsehen, während Spielervermittler Roland F. Beyer (Bernd Stegemann) das große Geschäft wittert. Ersatzspieler Clemens Niebisch (Daniel Berger) hofft auf eine Chance, sein Talent endlich auf dem Rasen zu beweisen. Mit kleinen oder großen Tricks verfolgt jeder sein eigenes Ziel. Einig sind sier mit ihrem Traum vom großen sportlikchen Erfolg!
Adolf Winkelmanns Film startet turbulent. Die erste halbe Stunde des Films präsentiert in kurzen Schnitten die Akteure des Geschehens. Die Personage verwirrt ein bisschen, doch nach und nach klären sich die Verhältnisse. "Nordwand" ist eine besondere Sportkomödie, welche die Stereotypen des Hollywood-Genres sympathisch ironisiert. Hier gibt es keine Siegertypen. Jeder fügt sich den Machtspielchen, um auf der Bildfläche zu bleiben und schlägt sich mit Alltagsprobleme herum. Die Perspektive wechselt ständig: Mal verfolgt Winkelmann die Trinkgelage der Fans, mal zeigt er die Telefongespräche der gestressten Fußball-Manager. Winkelmann beweist seine Qualität als Kenner des Ruhrgebiets. Der charakteristische Dialekt und die manchmal etwas schroffen Figuren verleihen der Komödie ihren besonderen Charme. Hauptdarstellerin Renate Krößner und der Regisseur wurden 1993 für ihre Leistung mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet. Gelungene Sportkomödie, die dank des ironisch verklärten Humors sehr erfrischend wirkt.

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