Gestrandet im Paradies - 2005 | FILMREPORTER.de
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Gestrandet im Paradies

OriginaltitelThree
Alternativ3; Survival Island;Three - III
GenreAbenteuer
Land & Jahr USA/Großbritannien/Luxemburg 2005
FSK & Länge ab 16 Jahren • 90 min.
RegieStewart Raffill
DarstellerBilly Zane, Kelly Brook, Juan Pablo Di Pace, Todd Collins, Gabrielle Jourdan, Gary Brockette
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenDVDsbewerten

Überlebenskampf auf paradiesischer Insel

Eigentlich wollten die reichen Eheleute Jennifer (Kelly Brook) und Jack Matson (Billy Zane) auf ihrer Yacht eine entspannte Kreuzfahrt in der Karibik unternehmen. Als Matrose Manuel (Juan Pablo Di Pace) an Bord kommt, kündigt sich Unheil an, denn der junge Mann wurde mit einem gefährlichen Voodoo-Fluch belegt. Kurz nachdem das Schiff in See sticht, bricht an Bord ein Feuer aus, das die Passagiere dazu zwingt, in den Rettungsbooten zu fliehen.

Jennifer und Manuel stranden schließlich auf einer einsamen Insel. Nach anfänglichen Unstimmigkeiten kommen sich die beiden schnell näher. Zwei Tage später erreicht auch Jack die Insel. Zwischen ihm und Manuel kommt es immer wieder zu Konflikten, da Jack zunehmend eifersüchtiger wird. Als er beobachtet, wie seine Frau mit dem Matrosen schläft, setzt er sich von den beiden ab und gibt sich fortan die größte Mühe, deren Flucht von der Insel zu verhindern. Während Jennifer dem Konflikt machtlos zusehen muss, kommt es zwischen Jack und Manuel zum Kampf auf Leben und Tod.
Sonne, Strand und ein sexy Hauptdarstellerin: Dem Auge wird in "Survival Island" einiges geboten. Da darf schon mal der Verstand auf Stand-By-Modus geschaltet werden. Der krude Mix aus Robinsonade, Erotik und Voodoo-Zauber dient lediglich dazu, möglichst oft Protagonistin Kelly Brook wahlweise im Bikini oder oben ohne zu zeigen. Das männlich Publikum soll auf diese Weise wohl von der lächerlichen Story und dem einfallslosen Drehbuch abgelenkt werden.

Oder man soll nicht merken, dass es den Handlungen der Figuren meist an Plausibilität fehlt. Vollkommen deplatziert ist die überflüssige Rahmenhandlung um die Voodoo-Priesterin. Offenbar soll sie als Erklärung für das teilweise merkwürdige Verhalten der Figuren dienen und für zusätzliche Konflikte sorgen. Doch statt für Spannung zu sorgen, wirkt das übernatürliche Element albern und lenkt vom eigentlichen Geschehen ab. Somit hält der Erotik-Thriller nur teilweise, was er verspricht: Anspruchslose Erotik wird den Zuschauern vielleicht geboten, als Thriller enttäuscht "Survival Island" auf ganzer Linie.
Gestrandet im Paradies

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Bewertung
2,0 (Filmreporter)     
 (1 User)

Meinungen

Die Hölle im Paradies

Der deutsche Titel ist zynisch, denn für die drei, die da auf einer einsamen Insel stranden ist es – abgesehen von dem kleinen Nümmerli in der Brandung – eher die Hölle.... mehr
30.06.2009 14:31 Uhr - 8martin
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