Meine Heldin - 1998 | FILMREPORTER.de
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Meine Heldin

OriginaltitelL'Ennui
AlternativLiebe, Sex und Leidenschaft (dt. DVD-Titel)
GenreDrama
Land & Jahr Frankreich/Portugal 1998
Kinostart    17.06.1999 (MFA+ Film Distribution)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 120 min.
RegieCédric Kahn
DarstellerCharles Berling, Sophie Guillemin, Arielle Dombasle, Robert Kramer, Alice Grey, Maurice Antoni
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Martin (Charles Berling) ist Philosophielehrer und überzeugter Rationalist. Nach der Trennung von seiner Frau hat er sich aus dem gesellschaftlichen Leben völlig zurückgezogen. Doch als er einem alten Maler im Pariser Rotlichtviertel begegnet, stellt sich sein Leben auf den Kopf. Er beginnt eine verhängnisvolle Affäre mit dessen 19-jährigem Akt-Modell. Sein Buchprojekt und seine guten Vorsätze werden immer mehr von seiner neuen leidenschaft in den Hintergrund gedrängt. Für die scheinbar naive Cécilia (Sophie Guillemin) gibt er sogar seine sich selbst auferlegte sexuelle Abstinenz auf. Für Martin existiert nur noch das Mädchen. Die krankhafte Gier nach Sex droht sein Leben zu zerstören. Von Eifersucht zerfressen, beschuldigt er seine Geliebte ihn zu betrügen. Doch Cécilia hat für seine Unterstellungen nur eine Ausrede parat. Obwohl Martin weiß, dass er sich von seiner hübschen Obsession trennen muss, verfolgt er sie weiter auf Schritt und Tritt. Er kann nicht mehr klar denken, ist geradezu süchtig nach ihr. Er steigert sich Immer tiefer in seine Wahnvorstellung - bis er sie ertappt und fast an den Lügen der betörenden Frau zerbricht. Droht ihm ein ähnliches Schicksal wie dem Maler?
"Liebe, Sex und Leidenschaft" ist ein unaufwendiges aber intelligent inszeniertes erotisches Drama von Regisseur Cédric Kahn. Die Konversationen zwischen Martin und Cécilia sind durchweg in einem monotonen Ton geführt. Das Drama bietet weit mehr als nur Sex und nackte Haut. Kahn geht auf intelligente Weise der Beziehung zwischen Mann und Frau auf den Grund. Er zeigt, wie der ewige Kampf der Geschlechter das Leben auf den Kopf stellt und die Protagonsiten in den Wahnsinn treibt. Der Zuschauer soll sich nur auf die Schauspieler und ihren "Krieg" konzentrieren. "Liebe, Sex und Leidenschaft" basiert auf dem Roman "La Noia" von Alberto Moravia. Der Vatikan setzte seine Bücher wegen der ausführlichen sexuellen Beschreibungen auf den Index.
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