Masters of the Universe - 1987 | FILMREPORTER.de
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Masters of the Universe

OriginaltitelMasters of the Universe
GenreAction, Science Fiction
Land & Jahr USA 1987
FSK & Länge ab 12 Jahren • 105 min.
KinoDeutschland
AnbieterScotia International Filmverleih
Kinostart17.12.1987
RegieGary Goddard
DarstellerDolph Lundgren, Richard Szponder, Peter Brooks, Cindi Eyman, Walter Robles, Walter Scott
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Krieger He-Man kämpft um Rettung seines Planeten

Eternia droht eine Schreckensherrschaft. Der machtbesessene Skeletor (Frank Langella) hat den Planeten fast vollständig erobert. Einzig He-Man (Dolph Lundgren), Soldat Duncan (Jon Cypher) und dessen Tochter Teela (Chelsea Field) stellen sich dem Tyrannen entgegen. Doch Skeletor ist kaum aufzuhalten, da er sich mit Hilfe eines kosmischen Schlüssels an jeden beliebigen Ort teleportieren kann.

Der Erfinder des Artefaktes, Zwerg Gwildor (Billy Barty), besitzt jedoch den Prototyp, den er He-Man und seinen Verbündeten überlässt. Als sie von den Truppen Skeletors überraschend angegriffen werden, müssen die Helden fliehen und landen mit Hilfe des Schlüssels auf der Erde des Jahres 1987. Der Apparat geht dabei verloren und fällt dem jugendlichen Paar Julie Winston (Courteney Cox) und Kevin Corrigan (Robert Duncan McNeill) in die Hände. Keyboarder Kevin hält den Schlüssel für ein neuartiges Musikinstrument und aktiviert ihn versehentlich. Dadurch kann Skeletor das Gerät orten und die Verfolgung He-Mans aufnehmen. Auf der Erde kommt es zur alles entscheidenden Schlacht.
Trotz der aufwendigen Produktion ist "Masters of the Universe" reinster Trash. Wie es sich für ordentlichen Trash gehört, werden hier verschiedenste Elemente zu einem bunten, nicht immer stimmigen Genre-Mix vermengt. Heroische Fantasy trifft auf Science-Fiction, muskelbepackte Krieger und außerirdische Kreaturen auf Teenagerdrama. Und am Ende rettet der 1980er Jahre-Synthie-Pop die Welt. Das Ganze besitzt einen gewissen Charme - der kann aber nicht für die plumpe Handlung und die stereotypen Charaktere entschädigen.

Die Figuren sind entweder edelmütige Helden oder durch und durch böse Schurken. Dazwischen gibt es nichts. Manchmal hat man den Eindruck, dass die Charaktere nicht nur auf Spielzeugfiguren basieren, sondern tatsächlich nichts weiter als wandelnde Spielzeugfiguren sind. Während die schauspielerische Klasse Frank Langellas unter Skeletors Maske verschwindet, lässt Dolph Lundgren ständig die Muskeln spielen. Einzig Courteney Cox und Robert Duncan McNeill verleihen ihren jugendlichen Figuren menschliche Züge, bleiben als Identifikationsfiguren jedoch zu blass. Daran ändert auch die tragische Hintergrundstory vom Flugzeugabsturz der Eltern Julies nichts. Wenn diese am Ende auf wundersame Weise wiederauferstehen, entpuppt sich der Film vollends als eskapistische Fortsetzung der Spielzeugabenteuer im Kinderzimmer.
Masters of the Universe

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"Masters of the Universe" ist der reine Trash. Der wenig stilsichere Genre-Mix hat einen gewissen Charme, enttäuscht jedoch mit seinem plumpen Plot und stereotypen Charakteren. mehr
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