Prinz Eisenherz - 1953 | FILMREPORTER.de
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Prinz Eisenherz

OriginaltitelPrince Valiant
GenreAbenteuer
Land & Jahr USA 1953
FSK & Länge ab 12 Jahren • 100 min.
KinoDeutschland
AnbieterCentfox
Kinostart12.08.1954
RegieHenry Hathaway
DarstellerJohn Davidson, James Mason, John Dierkes, Fortune Gordien, Jarma Lewis, Don Megowan
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenFeatureDVDsbewerten

Klassiker des Mantel- und Degen-Films

In der Regierungszeit von König Artus(Brian Aherne) und seinen Rittern der Tafelrunde, muss der junge Prinz Eisenherz (Robert Wagner) schon früh seine ritterliche Tugenden unter Beweis stellen. Der junge Recke und die Familie seines Vaters Argua (Donald Crisp) wurden aus ihrer Heimat, dem Königreich von Thule vertrieben und leben im britischen Exil. Wikingerherrscher Sligon (Primo Carnera) regiert das Land mit eiserner Faust. Eisenherz begibt sich nach Camelot, dem Hof von König Artus, um ein Bündnis gegen die feindlichen Nordmänner zu schmieden und in die Tafelrunde aufgenommen zu werden. Doch selbst am Hof des sagenumwobenen Herrschers lauern Intrigen auf den jungen Prinzen. Er muss schon bald seine Charakter- und Schlagfestigkeit unter Beweis stellen.
"Prinz Eisenherz" entsteht 1954 nach der Comic Vorlage des US-Amerikanischen Zeichners Harold Rudolf Foster. Die Figur des Prinzen ist Fiktion und entgegen der landläufigen Meinung nicht Teil der historisch verbürgten König Artussage. Als Grundlage für das Drehbuch wählt der Oscarprämierte Autor Dudley Nichols 23.890 Bilder aus den über 800 Seiten der Vorlage. Regisseur Henry Hathaway versucht bei der Besetzung möglichst nah an das Aussehen der Comic-Charaktere zu bleiben. Allerdings weicht die Handlung so stark von Fosters Original ab, dass sich dieser beleidigt aus dem Projekt zurückzieht. Die Schauplätze des Films können heute noch besichtigt werden, die Schlösser stehen in Schottland und England.

Neben Robert Wagner als Prinz Eisenherz gelingt es Hathaway Schauspieler James Mason ("Der unsichtbare Dritte") als Ritter Brack und Janet Leigh ("Psycho") für die Rolle der Aleta zu gewinnen. Dass der Film im Kino ein voller Erfolg wird, liegt auch an der Recherchearbeit die Foster für die Comics leistete. Bis ins Detail perfekt inszeniertes Mittelalter erkennbar etwa an der Art und Farbgebung der Kostüme. Farben und teure Stoffe waren im Mittelalter nur höheren Ständen vorbehalten. Die Frisur des Helden dient ursprünglich als Stoßdämpfer unterm Helm. Dass die Artussage eigentlich aus dem 6. Jahrhundert stammt, ist den Beteiligten sicher auch klar. Zu dieser Zeit ist es in Hollywood üblich, derartige Stoffe im Mittelalter spielen zu lassen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Prinz Eisenherz unterhaltsam inszeniert ist. Opulentes Schlachtgetümmel, wie man es aus den klassischen Ritterfilmen kennt, fehlt hier leider. Für Liebhaber des typischen Pathos der 1950er Jahre trotzdem ein echtes Schmankerl.
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