The Cold Light of Day - 2011 | FILMREPORTER.de
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The Cold Light of Day

OriginaltitelThe Cold Light of Day
GenreAction, Thriller
Land & Jahr USA 2011
Kinostart    03.05.2012 (Concorde Filmverleih)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 97 min.
RegieMabrouk El Mechri
DarstellerHenry Cavill, Verónica Echegui, Bruce Willis, Sigourney Weaver, Joseph Mawle, Caroline Goodall
Homepage http://www.coldlight-derfilm.de
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Solider Thriller in der Tradition Alfed Hitchcocks

Urlaub im sonnigen Spanien kann der US-Amerikaner Will Shaw (Henry Cavill) gut gebrauchen. Genießen kann er die freien Tage mit seinen Eltern sowie seinem Bruder allerdings nicht. In Gedanken bleibt der junge Unternehmensberater seiner Firma verhaftet, die kurz vor der Pleite steht. Zudem sorgt das schwierige Verhältnis zu seinem Vater Martin (Bruce Willis) für zusätzliche Spannungen. Trotz seiner Probleme ahnt Will noch nicht, dass sich sein Urlaub zu einem regelrechten Alptraum entwickeln wird.

Als er nach einem Landausflug auf die gemietete Segeljacht zurückkehrt, ist seine Familie verschwunden. Blutspuren weisen darauf hin, dass sie gewaltsam entführt wurde. Fassungslos wendet sich Will an die örtliche Polizei, doch die scheint in den Vorfall verwickelt zu sein. Auf der Flucht vor den Beamten kommt ihm sein Vater zu Hilfe. Martin konnte den Entführern entkommen und erzählt seinem Sohn, dass die Täter einen wichtigen Koffer suchen, der sich in seinem Besitz befindet. Auf diesen hat es auch eine zwielichtige CIA-Agentin (Sigourney Weaver) abgesehen, die Will versichert, ihm helfen zu wollen. Der junge Mann weiß bald nicht mehr, wem er noch glauben soll und so versucht er auf eigene Faust, seine Familie zu retten.

Alfred Hitchcock lässt grüßen! In seinen besten Momenten erinnert "The Cold Light of Day" an die spannungsgeladenen Thriller des Regiemeisters. Ähnlich wie Cary Grant in "Der unsichtbare Dritte" spielt auch Henry Cavill einen unbescholtenen Durchschnittstypen, der unvermittelt in die Mühlräder einer ebenso lebensbedrohlichen wie undurchschaubaren Verschwörung gerät. Wie der Zuschauer wird auch der Protagonist häppchenweise mit Informationen gefüttert, die allmählich Licht ins Dunkel bringen. Die Spannung wird zunächst aufrechterhalten, indem nahezu jede neue Erkenntnis neue Fragen aufwirft. Zudem lässt uns Regisseur Mabrouk El Mechri lange Zeit im Unklaren, wem man trauen darf und wem nicht. Sicher sein können wir uns nur über die Motive des gebeutelten Helden, der verzweifelt das Leben seiner Familie zu retten versucht. Seine Perspektive bestimmt auch unseren Blickwinkel im ganzen Verlauf der Handlung.

Klassisch wie der dramaturgische Ansatz ist auch die Inszenierung El Mechris. Der Regisseur setzt in erster Linie auf schnörkellose, klassische Action und realistische Stunts statt auf übertriebene Effekte aus dem Computer. Trotz der soliden Inszenierung werden die zahlreichen Verfolgungsjagden durch die Straßen Madrids auf Dauer etwas ermüdend. Gerade in der zweiten Hälfte fehlt "The Cold Light of Day" die Sogwirkung, die Hitchcocks Thriller auszeichnet. Den nachhaltigsten Eindruck hinterlässt die glänzend aufgelegte Sigourney Weaver als eiskalte CIA-Agentin, die sich ohne mit der Wimper zu zucken den Weg freischießt. Den Rest hat man schnell wieder vergessen, wenn man nach dem Abspann den dunklen Kinosaal verlässt, um sich wieder dem kalten Licht des Tages zu stellen.

The Cold Light of Day

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