Three Kings - 1999 | FILMREPORTER.de
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©Warner Bros. Pictures

Three Kings

OriginaltitelThree Kings
AlternativThree Kings - Es ist schön, König zu sein
GenreKriegsfilm
Land & Jahr USA 1999
Kinostart    10.02.2000 (Warner Bros. Pictures)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 115 min.
RegieDavid O. Russell
DarstellerMark Wahlberg, Ice Cube, Spike Jonze, Cliff Curtis, Nora Dunn, Jamie Kennedy
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsGalerieDVDsbewerten

Kriegssatire mit George Clooney und Mark Wahlberg

Anfang der 1990er Jahre: Der zweite Golfkrieg ist gerade zu Ende gegangen. Während in Irak Chaos und Verwüstung herrschen, sieht Major Achie Gates (George Clooney) die Chance seines Lebens gekommen. Als einem gefangenen irakischen Soldaten eine Landkarte aus dem Hintern gezogen wird, ahnt er, worum es sich handelt. Das stinkende Dokument führt zum Versteckt der Goldbarren, die Saddam Husseins Armee einst im Kuweit gestohlen hatte.

Unmittelbar nach Einstellen der Kriegshandlungen schnappt sich Archie die Karte, einen Jeep und drei Kameraden, um den Schatz ausfindig zu machen. Die Wirren des gerade überstandenen Krieges bieten den Männern den nötigen Schutz für ihr waghalsiges Unternehmen. Zudem haben die ohnehin schon demoralisierten irakischen Soldaten andere Sorgen, als sich um die Habgier einer Gruppe von Amerikanern zu kümmern. Sie müssen die durch den Krieg erstarkten schiitischen Rebellen in Schach halten. Doch so einfach wird die Mission für Gates und Co. am Ende doch nicht.
David O. Russells Kriegssatire bezieht ihren Reiz aus der absurden Konstellation einer an sich ernsten Situation und einer Gruppe von Menschen, die diese für ihre habgierigen Zwecke ausnutzen. Das führt zu ebenso grotesken wie komischen Momenten. Auf dramaturgischer Ebene verknüpft Russell seine Kritik an den Egoismus und die kapitalistische Mentalität der westlichen Gesellschaft zu einer Genre-Mischung aus Kriegssatire und Abenteuerfilm a la "Der Schatz der Sierra Madre". Es ist, als wollte Russell mit dem komödiantischen Potenzial seines Films zeigen, was der Krieg neben Gewalt und Tod auch ist: ein einziger absurder Aberwitz.

Doch der Spaß hat spätestens dann ein Ende, wenn Russell die Komik mit schockierenden Bildern von Gewalt und Tot konterkariert. Hier zeigt der Regisseur seine Kenntnis der Realität und seine Kriegssatire ist in diesen Sequenzen alles andere, als ein leichtes Genre-Spiel. "Jede Kugel zählt", soll Russell während der Dreharbeiten seinem Team gesagt haben. Damit drückte er nichts anderes aus als seine Distanz zu dumpfen Action-Spektakeln wie den "Rambo"-Teilen, wo der Mensch so viel Wert ist, wie die Kugel, die ihn tötet. In "Three Kings" zerstören Kugeln Menschenleben und keine Statisten. Wenn eine Mutter vor den Augen ihrer Tochter ums Leben kommt, oder einem Soldaten unmittelbar nach Kriegsende der Kopf zerfetzt wird, dann bleibt dem Zuschauer sprichwörtlich das Lachen im Halse stecken. Es sind Bilder, die der Wirklichkeit des Krieges nahekommen wollen. Bilder, die man so in den Nachrichten nicht zu sehen bekommt - trotz der enormen Medienpräsenz des modernen Krieges.
Three Kings

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Bewertung
8,3
7,0 (Filmreporter)     
 (3 User)

Meinungen

Lustig und anarchisch

Mochte den Film sehr und habe viel gelacht. Steh auf Marky Mark, obwohl er als Darsteller etwas limitiert ist.
13.02.2009 17:12 Uhr - pierpaolo
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