Die Rückkehr der Zeitmaschine - 1983 | FILMREPORTER.de
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Die Rückkehr der Zeitmaschine

OriginaltitelDie Rückkehr der Zeitmaschine
GenreTV-Film, Science Fiction
Land & Jahr BRD 1983
FSK & Länge 120 min.
KinoDeutschland
RegieJürgen Klauß
DarstellerKlaus Schwarzkopf, Peter Pasetti, Siegfried Wischnewski, Frank Hoffmann, Jan Nygren, Nikolas Lansky
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Skurriler Zeitreisefilm mit moralischem Unterton

Im Jahre 1925 kommt der renommierte Internist Dr. Beilowski (Klaus Schwarzkopf) zufällig in den Besitz einer Zeitmaschine. Es soll sich tatsächlich um genau jene Erfindung handeln, über die der englische Autor Herbert George Wells in seinem Roman "Die Zeitmaschine" geschrieben hat. Zusammen mit seinen Freunden Pfeil (Frank Hoffmann) und Wernesberger (Nikolas Lansky) bereitet Beilowski alles vor, um eine Zeitreise durchzuführen.

Es dauert nicht lange und die drei haben einen Gast aus der Zukunft in ihren Reihen. Dessen Anwesenheit sorgt beim Forschungsteam natürlich für große Aufruhr. Jeder hat etliche Fragen bezüglich seines eigenen Berufsfeldes. Doch als die Wissenschaftler nach Prinzipien und Idealen der futuristischen Menschheit fragen, bekommen sie erschreckende Antworten, mit denen sie nicht gerechnet haben.
Jürgen Klauß' Science-Fiction "Die Rückkehr der Zeitmaschine" aus dem Jahr 1983 basiert auf der gleichnamigen Novelle von Egon Friedell. Die Geschichte ist eine ironische Hommage an H.G. Wells' Klassiker "Die Zeitmaschine" aus dem Jahr 1895, die bereits mehrfach verfilmt wurde. Betrachtet man die Fortsetzung, so wirken manche der Gesprächsinhalte über Moral und Ethik doch etwas angestaubt und daher unfreiwillig komisch.

Trotz der aus heutiger Sicht ausgeprägten Naivität werden einige interessante Fragen zur Zukunft der Menschheit aufgeworfen. Thematisiert wird unter anderem die Frage, ob die künftige Gesellschaft einem Werteverfall unterliegt. Zudem agieren die Darsteller des Wissenschaftsteams sehr engagiert und glaubwürdig. Es wirkt beinahe so, als hätten sie nie andere Themen diskutiert als die Vor- und Nachteile des Eingriffs in die Zeitstruktur. Dabei findet die Handlung fast ausschließlich in der Berliner Villa des Protagonisten statt, wodurch sich der Zuschauer noch intensiver auf die Stimmung einlassen kann.

Wer sich "Die Rückkehr der Zeitmaschine" anschaut, darf sich also über die etwas geschwollen wirkende Diskussionen freuen, zugleich aber auch einen spannenden Diskurs erwarten.

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