Tage am Strand - 2013 | FILMREPORTER.de
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Tage am Strand

OriginaltitelTwo Mothers
AlternativThe Grandmothers; Adore; Perfect Mothers
GenreDrama
Land & Jahr Australien/Frankreich 2013
Kinostart    28.11.2013 (Concorde Filmverleih)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 111 min.
RegieAnne Fontaine
DarstellerNaomi Watts, Robin Wright, Xavier Samuel, James Frecheville, Ben Mendelsohn, Sophie Lowe
Homepage http://www.tageamstrand-derfilm.de
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Drama mit Naomi Watts um zwei befreundete Familien

Roz (Robin Wright) und Lil (Naomi Watts) sind seit ihrer Kindheit beste Freundinnen. Sie wachsen zusammen auf und wohnen sogar nebeneinander direkt am Strand. In einer Umgebung voller Sonne, Sand und Unbeschwertheit ziehen die beiden Frauen ihre Söhne Tom (James Frecheville) und Ian (Xavier Samuel) groß. Das Leben der vier verläuft harmonisch, bis die Söhne sich jeweils mit der anderen Mutter einlassen. Zwei leidenschaftliche Beziehungen entstehen, geprägt von Liebe, Misstrauen und dem Kampf mit einem gesellschaftlichen Tabu.
Es geht um Liebe in Anne Fontaines ("Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft") Film. In "Tage am Strand" verlieben sich Frau und Mann, Sohn und Tochter sowie beste Freundinnen. Aber die größte Liebeserklärung macht das ruhige Drama Australien. Anne Fontaine zeichnet in wunderschönen Bildern das Porträt eines magischen, verträumten Ortes; wo man sich der Welt hingeben kann. Eingebettet in Bilder von Stränden, tiefblauem Meer, dem Dschungel und traumhaft eingerichteten Häusern entfaltet sich die Handlung.

Ein intimes Thema wie die Beziehungen der Figuren in "Tage am Strand" verlangt ein starkes Schauspielensemble. Die Darsteller müssen den Film fast allein tragen. Anne Fontaine hat bei ihrer Wahl alles richtig gemacht. Zwischen den vier Hauptdarstellern stimmt ganz offensichtlich die Chemie. Besonders Naomi Watts ("Mulholland Drive") weiß in ihrer Rolle zu überzeugen. Man nimmt ihr die Gratwanderung zwischen der verantwortungsvollen Mutter und der leidenschaftlichen Liebhaberin ab. James Frecheville ("Animal Kingdom") überzeugt als Tom mit einer schroffen Art. Für die großen Liebesmomente sorgt das Duo Xavier Samuel ("Eclipse - Bis(s) zum Abendrot") und Robin Wright ("House of Cards"), das sich einer tiefgreifenden, berührenden Beziehung hingibt und am unvermeidlichen Bruch das größte Leid erfährt. "Tage am Strand" ist immer dann besonders stark, wenn die Liebespaare allein sind und sich ihren Träumen, Hoffnungen und Wünschen hingeben. Besonders die Entwicklung der Beziehungen, die aufkeimende, nicht zu bremsende sexuelle Anziehung machen den Reiz des Films aus.

Es ist von Anfang an klar, wohin sich Regisseurin Anne Fontaines mit dem Film bewegt. Gerade deshalb hätten der Handlung ein, zwei Wendungen weniger gut getan. So entsteht das Gefühl, dass das Drama unnötig in die Länge gezogen wird. Solange sich "Tage am Strand" auf die zwei Liebespaare konzentriert, ist eine anrührende und nachdenklich machende Unterhaltung geboten.
Tage am Strand

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Kinotrailer zu "Tage am Strand"

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