Grand Budapest Hotel - 2014 | FILMREPORTER.de
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©20th Century Fox

Grand Budapest Hotel

OriginaltitelThe Grand Budapest Hotel
GenreKomödie
Land & Jahr USA/Deutschland 2014
Kinostart    06.03.2014 (20th Century Fox)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 97 min.
RegieWes Anderson
DarstellerRalph Fiennes, F. Murray Abraham, Mathieu Amalric, Adrien Brody, Willem Dafoe, Jeff Goldblum
Homepage http://www.grandbudapesthotel.com
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Concierge zwischen Noblesse und Missgunst

Erzählt wird die Geschichte des legendären Concierge Gustave H. (Ralph Fiennes). Zwischen den beiden Weltkriegen ist dieser im berühmten Grand Budapest Hotel beschäftigt, wo er auf den jungen Angestellten Zero Moustafa (Tony Revolori) trifft. Als die betuchte Madame D. (Tilda Swinton) zu Tode kommt, verliert das Hotel einen langjährigen Stammgast. Gustave H. reist mit Zero zur Testamentseröffnung.

Nicht ganz überraschend, wird dem Concierge vor Ort testamentarisch ein wertvolles Gemälde aus dem Nachlass der Verstorbenen zugesprochen. Ein Umstand, der vor allem Dmitri (Adrien Brody), dem Sohn von Madame D., ein Dorn im Auge ist. Er beauftragt den skrupellosen Jopling (Willem Dafoe) die Angelegenheit in seinem Sinne zu regeln.

Dieser heftet sich an die Fersen der beiden Hotelangestellten. Doch das ist nicht das einzige Problem von Gustave und seinem treuen Begleiter. In Zeiten des politischen Umbruchs warten diverse Abenteuer auf die beiden, bevor sie wieder im Grand Budapest Hotel für die Gäste da sein können...
Filmemacher Wes Anderson steht für schrulligen Humor, in Kombination mit liebeswerten Figurenzeichnungen. Sowohl in "Die Royal Tenenbaums", "Darjeeling Limited" oder "Moonrise Kingdom" hat der US-Regisseur immer einen sehr individuellen Stil dargeboten. Sein Witz ist eigenwillig, manchmal überzogen, oft sehr schrill und meist originell.

Auch die Story von "Grand Budapest Hotel" kann diese Merkmale für sich beanspruchen. Sie besticht durch ihren Charme und profitiert zudem von einem glänzend aufgelegten Ralph Fiennes. Insgesamt eine mutig unterhaltsame Inszenierung, deren Bildsprache und Ausstattung als herausragend eingestuft werden darf. Anderson demonstriert seine legere Beziehung zur Geschichtsschreibung, denn er kreiert einen fast losgelösten Mikrokosmos, der die reale Welt manchmal zitiert oder einzig als Kulisse ausweidet.

Diesem ambitioniertem Ansatz verzeiht man als Kinozuschauer auch eine Darbietung, der im letzten Drittel der Spielzeit ein wenig die Puste ausgeht. Es bleibt dabei: sehenswert!
Grand Budapest Hotel

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"Grand Budapest Hotel": Deutscher Trailer

Concierge Gustave H. (Ralph Fiennes) trifft im renommierten Grand Budapest Hotel auf den jungen Zero Moustafa (Tony Revolori). Beiden steht bald wegen eines...  Clip starten
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