Das letzte Kino der Welt - 1998 | FILMREPORTER.de
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Das letzte Kino der Welt

OriginaltitelEl viento se llevo lo que
GenreKomödie, Drama
Land & Jahr Argentinien/Frankreich/Niederlande 1998
Kinostart    16.05.2002 (flax film)
FSK & Länge 83 min.
RegieAlejandro Agresti
DarstellerVera Fogwill, Fabián Vena, Ángela Molina, Jean Rochefort, Ulises Dumont, Carlos Roffé
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Taxifahrerin Soledad (Vera Fogwill) begibt sich fluchtartig von der Metropole Buenos Aires ins weit im verlassenen Patagonien gelegenen Fleckens Río Pico. Die verschrobenen Dörfler haben einen absoluten Tick: sie lieben das Kino. Doch bis die Filme in der Provinz ankommen vergeht nicht nur einige Zeit - die Filme bestehen nur noch aus total verkommenen Fragmenten. Der B-Schauspieler Edgard Wexley ist der Held der verschlafenen Kommune. Das soziale Leben droht völlig in die Hose zu gehen: die Lösung ist die Produktion einer eigenen Wochenschau. Der Erfolg ist durchschlagend. Die hübsche Soledad moderiert die Wochenshow und avanciert schnell zum lokalen Star.
Das Argentinien der siebziger Jahre bildet den Hintergrund für Alejandro Agrestis subversiver Komödie. Anhand des kleinen patagonischen Mikrokosmos zeichnet er liebenswert schrullige Charaktere, erzählt kleine sympathische Geschichten. Dabei beschränkt er sich nicht darauf, seine leise Komik im Kleinen zu entfalten, er vergisst nie einen guten Schuss Melancholie hinzuzugeben. Das war dem Festival in San Sebastian preiswürdig - dem deutschen Arthauspublikum wird's sicher auch gefallen.

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