Die Insel der Adler - 1984 | FILMREPORTER.de
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Die Insel der Adler

OriginaltitelA Breed Apart
AlternativDie Brut des Adlers - Ein Einzelkämpfer setzt alles aufs Spiel (Videotitel)
GenreAction
Land & Jahr USA 1984
Kinostart    31.08.1985
FSK & Länge ab 16 Jahren • 95 min.
RegiePhilippe Mora
DarstellerRutger Hauer, Powers Boothe, Kathleen Turner, Donald Pleasence, Brion James, John Dennis Johnston
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Rutger Hauer isoliert sich vom Rest der Welt

Jim Walden (Rutger Hauer) ist Vietnamveteran. Nachdem seine Frau und sein Kind gestorben ist, hat er sich auf eine einsame Insel zurückgezogen. Er lebt hier in völliger Isolation, sein einziger Kontakt zur Außenwelt ist Stella (Kathleen Turner) und deren Sohn. Die Insel ist von vielen seltenen und Vogelarten bewohnt, für die sich Jim verantwortlich fühlt. Wann immer Wilderer vom Festland kommen, verteidigt Jim die Insel mit allen Mitteln und treibt die Fremden in die Flucht.

Als der Kletterer Mike Walker (Powers Boothe) auftaucht, freundet er sich schnell mit Stella und ihrem Sohn an. Sogar Jim findet den Mann zunächst sympathisch. Er weiß allerdings nichts von Walkers üblem Plan. Im Aufttrag von JP Whittier (Donald Pleasence), soll er die wertvollen Eier eines Steinadlers stehlen. Whittier hat es sich zum Hobby gemacht, seltene Vogeleier zu sammeln. Was die beiden Bösewichte nicht ahnen: Jim würde über Leichen gehen, um sein Territorium und die darauf lebenden Vögel zu verteidigen...
Rabauke Rutger Hauer, der gefiederte Freunde mit allen Mitteln beschützt. So die Story von Philippe Moras "Die Insel der Adler" (Videotitel "Die Brut des Adlers"). Das Drama zeigt nicht nur eine Menge geballter Aktion, sondern auch wunderschöne Naturbilder. Diese rauben dem Zuschauer den Atem und bringen dem Film einige Pluspunkte ein.

Beachtenswert ist auch die Handlung selbst. "Die Brut des Adlers" verschreibt sich dem Naturschutz und ist als einer der wenigen Filme der 1980er Jahre, die sich schon damals mit diesem Thema beschäftigen. Hauer überzeugt denn auch in der Hauptrolle und spielt den verbitterten Einsiedler äußerst authentisch. Dabei bekommt er tierische Unterstützung von einem Pferd, einer Boa und unzähligen Vogelarten. Dadurch kann "Die Brut des Adlers" bei Tierliebhabern wahrscheinlich noch den einen oder anderen Pluspunkt ergattern. Die Dialoge der Synchronfassung sind allerdings wenig berauschend. Trotz einzelner, witziger Phrasen sind die Konversationen im Allgemeinen langweilig und wenig originell. Philippe Mora hat künstlerisch kein ambitioniertes Werk vorgelegt. Dennoch hat er ein sehenswertes Abenteuer-Drama vorgelegt, das sich vor allem mit den idyllischen Naturbildern, guten schauspielerischen Leistungen und der avantgardistischen Thematik hervorhebt.
Die Insel der Adler

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