Everest 3D - 2015 | FILMREPORTER.de
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Everest 3D

OriginaltitelEverest (3D)
GenreAbenteuer
Land & Jahr USA/Großbritannien 2015
FSK & Länge ab 12 Jahren • 122 min.
KinoDeutschland
AnbieterUniversal Pictures International (UPI)
Kinostart17.09.2015
RegieBaltasar Kormákur
DarstellerNancy Baldwin, Siong Loong Choong, David Broughton, Paul Blackwell, Susan Baskerville, Robert-Anthony Artlett
Homepage http://www.everest-film.de
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten

Drama über ein dunkles Kapitel des Bergsteigens

Anstehen vor dem Gipfel. Was 1953 als einmaliger Akt menschlicher Willenskraft beginnt, ist heute Massengeschäft. Kommerzielle Anbieter versprechen gut betuchten Klienten, diese auf den höchsten Gipfel der Welt zu begleiten. Die schwere Ausrüstung nehmen ihnen Scherpas ab, etliche Fixseile und Stufen erleichtern das Klettern in der Schnee- und Eiswüste. In den wenigen Wochen, in denen eine Besteigung jedes Jahr überhaupt möglich ist, ist der Berg überfüllt. An einigen Engpässen und auf den letzten Metern vor dem Dach der Welt kommt es zum Stau, was gefährlich werden kann. Denn hier ist Sauerstoff kostbar, bei den eisigen Temperaturen führt Bewegungslosigkeit schnell zu Erfrierungen.

Das Drama des Jahres 1996 scheint vergessen. Vier Expeditionen wagen in den Morgenstunden des 10. Mai gleichzeitig den Gipfelsturm. Neben einem Kamerateam und taiwanesischen Bergsteigern brechen auch zwei Gruppen kommerzieller Anbieter auf. Drei Bergführer und vier Scherpas betreuen je sechs Teilnehmer aus aller Welt. Neben erfahrenen Kletterern sind auch Unentwegte dabei, die noch nie in solchen Höhen jenseits von 8.000 Meter waren. Die beiden Bergführer der Gruppen, der Neuseeländer Rob Hall (Jason Clarke) und der Amerikaner Scott Fischer (Jake Gyllenhaal), schätzen die Kräfte der Teilnehmer wohl falsch ein und machen einen fatalen Fehler. Die Gruppen gehen gemeinsam, das Tempo bestimmen dadurch die Langsameren. Sie gehen weiter, obwohl sich der Aufstieg zweimal um eine Stunde wegen fehlender Sicherheitsseile verzögert. Viel zu spät erreichen die Ersten den Gipfel, wo Hall und Fischer auf die Nachzügler warten. Auf dem Rückweg überrascht sie dann auch noch ein Blizzard mit Windgeschwindigkeiten um die 170 Stundenkilometer und gefühlten 75 Grad Kälte. Sieben Menschen bezahlen die Expedition mit ihrem Leben.
Keine zweite Katastrophe am Mount Everest ist so gut dokumentiert. Durch die Berichte eines amerikanischen Journalisten gerät ein kasachischer Bergführer ins Zwielicht, der Stunden vor der von ihm betreuten Gruppe den Gipfel erreicht und ohne sie schnell wieder zum obersten Basislager absteigt. Umstritten ist auch dessen Umgang mit den Sauerstoffflaschen. Reinhold Messner fordert damals, dass Bergführer künftig stets hinter ihrer Gruppe gehen sollten und für ausreichend Reserve zu sorgen haben.

Die Diskussionen fließen in den mit spektakulären Bildern gespickten Abenteuerfilm ein, der an Originalschauplätzen sowie den Ötztaler Alpen vom Isländer Baltasar Kormákur ("101 Reykjavik") gedreht wurde. Er packt das Drama in einen packenden Thriller mit dem klassischen Wettlauf mit der Zeit um die Verwirklichung des Traumes, einmal auf dem Everest zu stehen. Auf den Sieg folgt die verzweifelte Suche nach den verstreuten Expeditionsteilnehmern, die ihren spektakulären Höhepunkt in der waghalsigen Rettungsaktion eines Hubschraubers auf mehr als 6.000m Höhe findet.

Zu Herzen gehen die letzten Worte eines Expeditionsteilnehmers an seine Frau, mit der er über Funk verbunden ist. Hände und Füße sind erfroren, er kann nicht weiter. Wenige Minuten vor seinem Tod macht er eine Liebeserklärung und wünscht eine gute Nacht.
Everest 3D

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