Der Ring des Buddha - 2001 | FILMREPORTER.de
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Der Ring des Buddha

OriginaltitelDer Ring des Buddha
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Deutschland 2001
Kinostart    30.01.2003 (Propeller Communications - Agentur für Audiovisuelle Medien & Events Udo Grube Film)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 89 min.
RegieJochen Breitenstein
DarstellerToni Hagen, Martin Maria Abram, Sonia Mehta, Jaya Nanda Lama, Rimpoche, Ugyen Sherab
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Der Schweizer Geologe Dr. Toni Hagen bricht im Jahre 1950 in Richtung Nepal auf. Zusammen mit einer kleinen Schweizer Forschungsgruppe folgt er einer Einladung des Maharadschas von Nepal. Sie sollen in den Bergen nach Bodenschätzen suchen. Was als freundschaftliche Hilfsaktion begann, wird schnell zu der wichtigsten Erfahrung Einschnitt in Hagens Leben. Er findet auf den Bergen des Himalajas eine zweite Heimat, kehrt zunächst nicht in die Schweiz zurück. Bereits zwei Jahre später wird er Regierungsgeologe Nepals. In den darauf folgenden Jahren führt er eine geologische Erforschung Nepals im Auftrag der Vereinten Nationen an und setzt sich für die Planung und Durchführung von Entwicklungsprojekten vor allem nach der Annexion Tibets durch China ein. Hagen bleibt insgesamt elf Jahren in Tibet. Bei seinem Abschied erhält er als Zeichen der Anerkennung für seine Leistung den goldenen Ring Buddhas. 37 Jahre später, Hagen ist inzwischen 83 Jahre alt, macht er sich nochmals auf dem Weg in den Himalaja. Er will ein Versprechen einlösen und den alten buddhistischen Mönch Chogye Trinchen Rimpoche auf seiner letzten Reise begleiten. Die Fahrt ist lang, sie weckt in ihm zahlreiche Erinnerungen.
Der Deutsche Regisseur Jochen Breitenstein hat ein semidokumentarisches Werk über das Schaffen Dr. Toni Hagens in Nepal gedreht. In zahlreichen Rückblenden wird die erste beschwerliche Reise des jungen Forschers (Martin Maria Abram) aufgezeigt, während Toni Hagen seinen letzten Besuch selbst nachspielt. Dazwischen sind historische Aufnahmen eingeflochten, die der Schweizer Geologe in den 1950er Jahre selbst gedreht hat. Diese stilistische Mischung und die willkürliche Mixtur der Zeitebenen sind zum Teil etwas irritierend. Die bedeutende Rolle Hagens lässt sich vor allem dank der verbindenden Erzählerstimme aus dem Off nachvollziehen. Der Aufgabe einer schlüssigen Portraitierung Hagens kann das Doku-Drama mit seinem uneinheitlichen Aufbau aber nicht voll gerecht werden.

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