Maggies Plan - 2015 | FILMREPORTER.de
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Maggies Plan

OriginaltitelMaggie's Plan
GenreRomanze, Komödie
Land & Jahr USA 2015
Kinostart    04.08.2016 (MFA+ Film Distribution)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 98 min.
RegieRebecca Miller
DarstellerTravis Fimmel, Ida Rohatyn, Tommy Buck, Monte Greene, Leetopher Scott, Fredi Walker-Browne
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Beschwingte und charmante Komödie mit Greta Gerwig

"Maggie's Plan" führt an den Big Apple und ist eine Liebeserklärung an New York. Im Leben von Maggie (Greta Gerwig) ist ein Mann nicht vorgesehen, trotzdem wünscht sie sich ein Kind. Eine Samenspende soll dies ermöglichen. Bevor die Spermien in ihr Unterleib eingeführt sind. buhlt sie mit der sehr viel reiferen und älteren Professorin Georgette (Julianne Moore) um einen Mann, den Schriftsteller John (Ethan Hawke).

Den legt Ethan Hawke als selbstgerechten Charmeur an. Der lässt sich erst von seiner Frau aushalten, die an seiner statt Karriere macht und das Geld nach Hause bringt. Das alternative Familienbild geht ihm gegen den Strich, jammert er Maggie vor. Hals über Kopf zieht er bei ihr ein. Doch Johns Frau Georgette taucht immer wieder auf. Irgendwann dämmert es Maggie, dass ihre eigenen Bedürfnisse zwischen Kinderbetreuung, Geld verdienen und Haushalt auf der Strecke bleiben und die Ex-Eheleute doch ganz gut zueinander passen.
Es braucht manchmal verschlungene Wege, bis Frau den Mann fürs Leben findet. Amors Pfeil ist oft bei denen richtig platziert, die zunächst nicht oben auf der Wunschliste stehen. Auf diese alte Weisheit baut die zauberhafte Komödie, die eigentlich erst richtig loslegt, wenn andere Filme mit dem Happy End der Turteltäubchen enden.

Die göttliche Julianne Moore kann einfach alles spielen. Im Blockbuster "Die Tribute von Panem" gibt sie die rücksichtlose Anführerin der Rebellen gegen die Diktatur. In "Freeheld" spielt sie eine lesbische Polizistin, die angesichts ihrer schweren Erkrankung dafür kämpft, dass ihre Partnerin die Hinterbliebenenrente erhält.

In Rebecca Millers beschwingter Komödie trifft sie auf Greta Gerwig, eine der Ikonen des amerikanischen Independent-Kinos, das seine Wurzeln an der Ostküste hat und sich als Gegenentwurf der Traumfabrik Hollywood versteht. Mit Jim Jarmusch oder Julian Schnabel erlebte es in den 1990ern seine erste Blütezeit. Die Filmemacher standen für ein aufregendes Kino ohne Knalleffekte. Mit ihren faszinierenden und provokanten Stories fingen sie das Feeling der pulsierenden Großstädte ein oder gaben dem Genrekino neue Impulse.
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