Ferien - 2016 | FILMREPORTER.de
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Ferien

OriginaltitelFerien
UntertitelBritta Hammelstein will nur ihre Ruhe
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland 2016
Kinostart    07.07.2016 (DCM (Delphi Filmverleih))
FSK & Länge ab 0 Jahren • 88 min.
RegieBernadette Knoller
DarstellerBritta Hammelstein, Jerome Hirthammer, Inga Busch, Detlev Buck, Ferdinand von Schirach, Golo Euler
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieDVDsbewerten

Spielfilmdebüt über eine junge Frau auf Abwegen

Vivian Baumann (Britta Hammelstein) hat eine vielversprechende Zukunft vor sich. Eigentlich. Denn das berufliche und soziale Leben der angehenden Anwältin hat noch nicht richtig begonnen, da fühlt sich die junge Frau schon ausgelaugt und überfordert. Bei ihren Eltern hofft sie Unterschlupf zu finden, doch die raten ihr kurzerhand zu einem Urlaub auf einer Insel.

Der Papa (Detlev Buck) bietet sich prompt als Begleiter an. Die erhoffte Ruhe kann Vivian im sonnigen Paradies aber auch nicht finden - nicht zuletzt dank ihres nervigen Begleiters mit dessen gutgemeinten Ratschlägen. Vivian sucht die Einsamkeit, erkundet die Insel, lernt allerlei skurrile Menschen kennen und nimmt schließlich eine Anstellung in dem örtlichen Krämerladen an. Nach und nach findet sie Gefallen an der neuen Umgebung.
"Ferien" ist der Abschlussfilm der Nachwuchsregisseurin Bernadette Knoller an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Die Tragikomödie über die Sinnsuche einer jungen Frau wird 2016 auf dem 37. Filmfestival Max Ophüls Preis aufgeführt, wo Knoller mit ihrer Drehbuch-Kollegin Paula Cvjetkovic mit dem Fritz-Raff-Drehbuchpreis ausgezeichnet wird. Die Begründung der Jury: 'Das wunderbare Drehbuch der beiden Autorinnen erfindet zu der zentralen Frau in der Krise ein höchst unterhaltsames Insel-Ensemble aus nicht weniger krisenhaften Figuren, begleitet von großen und kleinen Tieren. Erzählt wird dabei mit großer Leichtigkeit, norddeutscher Lakonie, uneitler Bodenständigkeit und einer großen Portion Selbstironie.'

Bernadette Knoller selbst sieht den ideellen Kern ihres Spielfilmdebüts im Wunsch des Einzelnen nach Selbstbestimmung frei von gesellschaftlichen Zwängen. 'Ferien', so schreibt die Filmemacherin in einem Kommentar, 'ist die Sehnsucht nach einer Pause. Eines Hohlraums. Nach einem Ort, an dem man nicht so sein muss, wie die anderen einen kennen.' Der Film sei Ausdruck eines 'Wunsches, sich nicht instrumentalisieren zu lassen. Zu fliehen, wenn man nicht mehr mitmachen will.' Es gehe um 'Menschen, die die Orientierung verloren haben und sich neu kalibrieren'. Und darum, dass man manchmal auch das 'Scheitern, das Altern und den Tod' akzeptieren müsse.
Ferien

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Ferien: Der urlaubige Trailer

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