Free Fire - 2016 | FILMREPORTER.de
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Free Fire

OriginaltitelFree Fire
GenreAction, Krimi
Land & Jahr Frankreich/Großbritannien 2016
Kinostart    06.04.2017 (Splendid Entertainment)
FSK & Länge ab 18 Jahren • 90 min.
RegieBen Wheatley
DarstellerEnzo Cilenti, Sam Riley, Michael Smiley, Brie Larson, Cillian Murphy, Armie Hammer
Homepage http://splendid-film.de/free-fire
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Actionreiche Persiflage von Ben Wheatley

Ben Wheatley macht erste Gehversuche als Regisseur beim britischen Fernsehen, wo er unter anderem für zwei Folgen von "Doctor Who" inszeniert. In seinen Kinofilmen seziert er die Macken der britischen Gesellschaft, mit der kongenialen Adaption des als unverfilmbar geltenden Science-Fiction Romans "High-Rise" wird er endgültig über die Grenzen seiner Heimat bekannt.

Thematisch bleibt er dem roten Faden seines Ouevres treu. Der Plot führt ins Jahr 1978. Die IRA hat Nordirland in einen Bürgerkrieg gegen das Vereinigte Königreich gestürzt. Für ihre Anschläge und die bewaffneten Scharmützel braucht sie dringend Nachschub an Waffen. Die hofft sie in Boston zu kaufen, der amerikanischen Ostküsten-Metropole mit einem hohen Anteil an irisch-stämmigen Bürgern, die offen oder heimlich mit der IRA sympathisieren.

Der toughen Waffenhändlerin Justine (Brie Larson) sind diese Hintergründe schnuppe, sie hofft auf eine ordentliche Provision, als sie den Deal der IRA-Unterhändler Chris (Cillian Murphy) und Frank (Michael Smiley) mit der gefürchteten Gang von Ord (Armie Hammer) und Vernon (Sharlto Copley) einfädelt. Die gerissenen Betrüger wollen jedoch den gesamten Profit alleine abschöpfen, in dem sie den Iren eine Kiste mit Waffen aus der Mottenkiste andrehen und die volle Summe kassieren.

Chris und Frank reicht ein Blick auf die Waffen, um den Schummel zu durchschauen. Nur wenige Augenblicke später fallen die ersten Schüsse, sie sind in eine Falle geraten. Von nun an kämpft jeder um das eigene Überleben.
Ben Wheatley frönt mit dem aktionsreichen Plot seiner Anbetung für düstere und coole Kriminalfilme aus den 1970ern wie "Asphalt Dschungel" und "French Connection - Brennpunkt Brooklyn". Mit dem Buch überzeugt er Martin Scorsese, den Film zu produzieren. Der Altmeister des New Hollywood-Kinos gibt seinen Segen für die Persiflage im Stil von Quentin Tarantino. Der blutige Schusswechsel bringt der bitterbösen Komödie eine fsk-18 Altersbeschränkung wegen der harten Gewaltdarstellungen ein.
Free Fire

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