Der Nussknacker und die vier Reiche 3D - 2018 | FILMREPORTER.de
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Der Nussknacker und die vier Reiche 3D

OriginaltitelThe Nutcracker and the Four Realms
GenreKinderfilm, Märchen
Land & Jahr USA 2018
KinoDeutschland
AnbieterThe Walt Disney Company (Germany)
Kinostart01.11.2018
RegieLasse Hallström, Joe Johnston
DarstellerKeira Knightley, Helen Mirren, Mackenzie Foy, Morgan Freeman, Matthew MacFadyen, Richard E. Grant
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Märchen vom magischen Erzähler Lasse Hallström

Es ist Weihnachten, Zeit der freudigen Erwartungen, der Wünsche und der großen Geheimnisse. Die neugierige Clara (Mackenzie Foy) findet auf dem Gabentisch unter einem festlich geschmückten Baum ein besonderes Geschenk ihres Paten, Oberministerialrat Drosselmeyer (Morgan Freeman). An dem bunt lackierten Nussknacker hat sie nicht lange Freude. Ihr Bruder Fritz (Tom Sweet) bricht der Holzfigur alle Zähne bei seinen unbeholfenen Versuchen, Nüsse zu knacken. Achtlos wirft er ihn zur Husarenarmee in seine Spielzeugkiste.

Clara wagt währenddessen erste Schritte auf dem Tanzparkett. Als sie sich mehr und mehr langweilt, beginnt sie an der Seite Drosselmeyers mit der Erkundung seines riesigen Hauses. Bald ist sie alleine in den langen, von Kerzen nur spärlich beleuchteten Fluren, die kein Ende zu nehmen scheinen. Endlich öffnet sich eine Tür ins Helle - und Clara landet in einer glitzernden Winterwunderwelt.

Alle Wege führen in ein abgelegenes Schloss, das von quicklebendigen Lebkuchensoldaten, wunderschönen Zuckerfeen und einer Mäusearmee bevölkert ist. Hier erfährt sie vom traurigen Schicksal des Nussknackers (Maxamillian Hofgartner) und dessen wahrer Identität. Er ist der Neffe Drosselmeyers und wurde wegen eines uralten Konflikts mit einem bösen Fluch belegt. Er kann sich nur in einen Menschen zurückverwandeln, wenn er die Armee des Mäusekönigs (Charles Riley) besiegt und ihn vom Thron stürzt. Zudem muss eine junge Frau sich trotz seiner hässlichen Gestalt in ihn verlieben - keine leichte Aufgabe...
Das Kunstmärchen von E.T.A. Hoffmann erscheint erstmals 1816. Drei Jahrzehnte später nimmt sich der französische Dichter Alexandre Dumas der Geschichte an. In seiner "Histoire d'un casse-noisette" wird aus dem Mädchen Marie eine Clara. Doch erst Pjotr Iljitsch Tschaikowski macht die Liebesgeschichte um die geschnitzte Figur aus dem Erzgebirge und dem Mädchen mit dem großen Herzen mit seinem Ballett "Der Nussknacker" unsterblich.

Die Adaption legt Märchenspezialist Disney in die Hand des schwedischen Filmregisseurs und Drehbuchautors Lasse Hallström, einem der großen Magier des internationalen Kinos. 1977 gibt dieser seinen Einstand mit dem Abba-Videoclip "Eagle" und dem Tourneefilm der Popgruppe, später inszeniert er Filmperlen wie "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa", "Chocolat" und "Der Hypnotiseur". 1986 adaptiert er Astrid Lindgrens "Wir Kinder von Bullerbü".

Jetzt wagt er sich konsequenterweise erstmals an einen klassischen Märchenstoff. Aber eigentlich haben ja alle seine Filme einen märchenhaften Charakter. Er schafft mit "Der Nussknacker und die vier Reiche" einen opulenten, farbenfrohen Augen und Ohrenschmaus. Die exzellente Verfilmung bleibt dem magischen Geist der Vorlage treu, sie ist unterlegt mit der Musik des russischen Komponisten Tschaikowski und baut das Ballett kongenial in die Handlung ein.
Der Nussknacker und die vier Reiche 3D

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Der Nussknacker und die vier Reiche 3D: Erster Teasertrailer

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