I Feel Pretty - 2018 | FILMREPORTER.de
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I Feel Pretty

Verändere alles außer Dich selbst

OriginaltitelI Feel Pretty
GenreKomödie
Land & Jahr USA 2018
FSK & Länge 110 min.
KinoÖsterreich
AnbieterConstantin Film
Kinostart10.05.2018
RegieAbby Kohn, Marc Silverstein
DarstellerAmy Schumer, Michelle Williams, Tom Hopper, Rory Scovel, Adrian Martinez, Emily Ratajkowski
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Amy Schumer ist eine eingebildete Schöne

Renee Bennett (Amy Schumer) führt ein Leben wie viele Durchschnittsmenschen. Sie hat einen Durchschnittsjob bei einer Kosmetikfirma, verfügt über einige Durchschnittsfreude, mit denen sie nach der Arbeit die durchschnittliche Freizeit genießt. Und vor allem: Sie sieht durchschnittlich aus. Die wenigen Pfunde aber, die Renee mehr auf die Waage bringt, stören die junge Frau sehr. Renee sehnt sich danach, in der Modebranche beruflich aufzusteigen. Doch in einer Welt, die aus Schönen und Reichen bevölkert wird, fühlt sie sich zu unsicher. Wenig verwunderlich also, dass sie sich aus tiefstem Herzen wünscht, schöner zu sein.

Für die Erfüllung ihres Wunsches beschwört Renee sogar das Universum. In einer regnerischen Nacht geht sie in den Park, wirft eine Münze in den Brunnen und bittet unsichtbare Mächte darum, ihren Traum zu verwirklichen. Der nächste Tag: Renee geht frustriert ins Fitnessstudio, erleidet hier einen Unfall, stößt sich dabei arg den Kopf und siehe da, der Traum scheint tatsächlich wahr geworden. Renee blickt in den Spiegel und sieht eine wunderschöne Frau.

Was sie nicht merkt: An ihrem Äußeren hat sich nichts geändert. Renee bildet sich ihre Schönheit nur ein. Sie sieht, was andere aus ihrem sozialen Umfeld nicht sehen. Für ihr persönliches und berufliches Leben ist die eingebildete Schönheit jedoch ein Gewinn. Renee fühlt sich glücklicher. Sie stößt ihre Freunde vor den Kopf und schart neue Freunde um sich. Sie gewinnt den Respekt ihrer Chefin Avery LeClaire (Michelle Williams) und erklimmt so eine weitere Sprosse auf der Karriereleiter. Auch die Männer rennen ihr bald die Türen ein. Wie lange wird der Zauber anhalten?
Mit "I Feel Pretty" liefern die Filmemacher um die Regisseure und Drehbuchautoren Abby Kohn und Marc Silverstein einen Beitrag zur so genannten Body-Shaming-Debatte. Dem zunehmenden Phänomen der Diffamierung und Diskriminierung von Menschen in der Gesellschaft, den Medien und sozialen Netzwerken á la Facebook, nur weil sie dem allgemeinen Schönheitsideal nicht entsprechen, halten sie in Gestalt von Amy Schumer die Botschaft entgegen: Erfolg im Leben und im Beruf hängt weniger von äußeren Faktoren ab, als vielmehr von Charakterstärke und einer Lebensauffassung, die auch Normabweichungen toleriert und akzeptiert.

In Nordamerika wollten sich von dieser positiven Botschaft indes nicht viele Menschen anstecken lassen. Die "I Feel Pretty" startet dort mit einem allenfalls soliden Umsatz von 16 Millionen Dollar in den Kinos, um am Ende insgesamt knapp 38 Millionen einzuspielen. So mancher Beobachter sieht mit dem Ergebnis bereits den Stern von Amy Schumer sinken. Der Vergleich mit den Vorgängerfilmen der Schauspielerin und Komikerin gibt ihnen Recht. "Dating Queen", Schumers Durchbruch als Spielfilm-Darstellerin, hatte 2015 in Nordamerika mehr als 110 Millionen Dollar in die Kassen gespült. Weltweit waren es über 140 Millionen Dollar. Selbst die künstlerisch gescheiterte Komödie "Mädelstrip" war in den USA und Kanada mit 46 Millionen Dollar ein Erfolg. Allerdings floppte der Film auf internationalem Terrain, wo er lediglich 15 Millionen Dollar einspielte.
I Feel Pretty

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I Feel Pretty: Der Trailer

Renee Bennett (Amy Schumer) ist durch und durch durchschnittlich. Nach einem Unfall nimmt sich die junge Angestellte einer Kosmetikfirma als wunderschöne...  Clip starten
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