Der Rabe - Duell der Zauberer - 1963 | FILMREPORTER.de
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Der Rabe - Duell der Zauberer

OriginaltitelThe Raven
GenreHorror
Land & Jahr USA 1963
Kinostart    04.07.1980
FSK & Länge 86 min.
RegieRoger Corman
DarstellerVincent Price, Peter Lorre, Boris Karloff, Hazel Court, Olive Sturgess, Jack Nicholson
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Kein Gedicht baut eine gruseligere Stimmung auf

Magier Dr. Craven (Vincent Price) bekommt eines Tages ungewöhnlichen Besuch. Ein Rabenvogel, noch dazu ein sprechendes Exemplar seiner Gattung offenbart sich als der verwunschene Zauberer Bedlo (Peter Lorre). Bedlo behauptet, dass Cravens verstorbene Frau Lenore in Wahrheit noch lebe und von Hexenmeister Dr. Scarabus (Boris Karloff) auf dessen Schloß festgehalten werde. Craven macht sich sofort auf den weg, um seine geliebte Frau zu befreien. Er fordert den Zauberer zum Duell wird von diesem jedoch gefangen genommen. Zum Glück lässt Bedlo den unglücklichen Magier nicht im Stich - kein Wunder hat doch Scarabus den ungeschickten Kollegen in das Federkleid verbannt.
Welches Gedicht könnte eine gruseligere Stimmung aufbauen, als Edgar Allan Poes weltberühmtes Gedicht "der Rabe"? Wer könnte in einer der unzähligen Verfilmungen des Klassikers diese Stimmung besser transportieren als die Horrorikonen Vincent Price und Boris Karloff? Peter Lorre und Jack Nicholson vervollständigen die aus heutiger Sicht überraschend prominente Besetzung. Roger Corman (Das Schweigen der Lämmer) ist Regisseur, Produzent, Drehbuchautor, Schauspieler und Produzent von über 300 Filmen, und das nicht nur von Genre-Klassikern wie "The Undead" oder "Planet der toten Seelen". Der Meister des B-Movie hat seine überbordende Phantasie großzügig spielen lassen. "The Raven" ist eine unterhaltsame Parodie, voller Anspielungen und Einfällen. Der noch junge, damals gerade 26-jährige Jack Nicholson profiliert sich in der Rolle des vertrottelten Sohnes von Bedlo, Rexford. "Der Rabe" ist eine pechschwarze Horrorparodie, die dank subtiler Selbstironie funktioniert. Überzogene Kostüme, lange Zauberermäntel und Hüte, die eher einem türkischen Prinzen passen würden, gehen eine optische Symbiose mit dem Zweck des Films ein. Die Magie entsteht trotz einfachen technischen Tricks dank den irrwitzigen Dialogen und perfekten Kulissen.

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6,7
8,0 (Filmreporter)     
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