Die Herzen der Männer - 2003 | FILMREPORTER.de
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Die Herzen der Männer

OriginaltitelLes Coer des Hommes
GenreDrama, Komödie
Land & Jahr Frankreich 2003
Kinostart    15.04.2004 (Arsenal Filmverleih)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 105 min.
RegieMarc Esposito
DarstellerBernard Campan, Gérard Darmon, Jean-Pierre Darroussin, Marc Lavoine, Ludmila Mikaël, Fabienne Babe
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Manu (Jean-Pierre Darroussin), Jeff (Gérard Darmon), Antoine (Bernard Campan) und Alex (Marc Lavoine) sind seit langer Zeit miteinander befreundet. Die vier Männer verbringen viel Zeit miteinander und sind fast wie eine kleine Familie, selbst wenn sie mittlerweile auf die 50 zugehen und alle mehr oder minder erfolgreich ihr eigenes Privatleben führen. Manu, der als Metzger arbeitet, erfährt von seiner Mutter am Telefon vom Tod seines Vaters - und das kurz bevor mit Juliette eine neue Frau in sein Leben eintreten wird. Antoine verlässt seine Familie, nachdem ihm seine Frau gebeichtet hat, dass sie ihn einst einmal betrogen hat. Jeff verbringt die Zeit mit seiner gutaussehenden Freundin Elsa, die gerade einmal halb so alt ist wie er, die aber von ihm einen Heiratsantrag erwartet. Und der Schürzenjäger jagt einer Frau nach der anderen hinterher, während seine Gattin zwar Verdacht schöpft, aber sich immer wieder durch seine Lügen beschwichtigen lässt.
So sehr es im Privatleben der vier Hauptfiguren auch auf und ab geht - so richtig viel passiert nicht in "Le Coeur des Hommes". Das führt zwar manchmal zu gewissen Längen, aber die Figuren sind so sympathisch und gehen einem so nahe, dass man gern etwas mehr Zeit mit ihnen verbringt. Allen voran Gérard Darmon (zuletzt in "The Good Thief" zu sehen) als vom Alter gezeichneter und dennoch durchaus attraktiver Kumpeltyp bleibt einem im Gedächtnis haften. Das Drehbuch von Regisseur und Autor Marc Esposito glänzt derweil nicht unbedingt durch seinen spektakulären Spannungsbogen, wohl aber durch seine durchweg erinnerungswürdigen Dialoge, die immer auf den Punkt sind: So präzise und schlagfertig würde man selbst auch gern sein, wenn man sich mit seinen Freunden unterhält. Insgesamt ist Esposito, der in Frankreich an der Gründung mehrerer Filmzeitschriften beteiligt war und lange Jahre als Filmjournalist arbeitete, ein beachtliches Regiedebüt gelungen. Die Figuren gehen einem so nahe, dass man auch am Ende des Films gern noch mehr über sie und ihr Leben erfahren würde.

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