Gone - eine tödliche Leidenschaft - 2003 | FILMREPORTER.de
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Gone - eine tödliche Leidenschaft

OriginaltitelGone
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland 2003
Kinostart    25.03.2004 (Atoll Film)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 87 min.
RegieZoltan Paul
DarstellerAdele Neuhauser, Christoph Gareissen, Robert Giggenbach, Detlef Bothe, Franz Xaver Zach, Tobias Art
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Selbstmord-Drama nach Heinrich Heine-Gedicht

Schriftsteller David (Christoph Gareissen) hat eine ausgewachsene Schreibblockade. In seiner verzweifelten Situation trifft er einen alten Schulfreund, der in seinem Job als Versicherungsvertreter vollkommen versagt hat. Bankrott und hoffnungslos will er sich und David, den 'intellektuellen Schmarotzer', erschießen. Doch die Pistole versagt und der Lebensmüde erleidet statt den Tod einen Herzinfarkt.

Im Krankenhaus kämpfen die Ärzte um sein Leben. David begegnet Alma Schiller (Adele Neuhauser), die nach einem gescheiterten Selbstmordversuch hier eingeliefert wurde. Die psychisch kranke Frau nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt dem Schriftsteller ihr Motiv für den Freitod. Sie leidet an der Wahnvorstellung, ihr vor langer Zeit abgetriebener Sohn würde sie zu sich rufen.

Die Begegnung mit Alma Schiller hinterlässt bei David einen tiefen Eindruck. Seine Schreibblockade ist wie weggeblasen, er nimmt die mit einer Psychose behaftete Frau als Vorbild für die Hauptfigur seines Romans. Im Laufe der Zeit verliebt er sich als Icherzähler in seine Protagonistin, lässt die unglückliche Liebe mit einem Doppelselbstmord enden. Das fertige Manuskript reicht der Autor bei dem Verlag von Alma Schiller und deren Mann Henry (Robert Giggenbach) ein. Doch nicht Alma liest die Erzählung, ihr Ehemann bekommt es in die Hände. Der erkennt in der weiblichen Hauptfigur gleich seine Frau und lehnt den Roman ab. Dies stürzt den sensiblen Schriftsteller in eine Existenzkrise, er trifft wieder eine folgenschwere Entscheidung.
Schon im Jahre 2001 realisierte Zoltan Paul einen gleichnamigen Kurzfilm. Die positive Resonanz motivierte ihn schließlich, einen ausgewachsenen Kinofilm aus der Geschichte zu drehen. Das mit einer High Definition 24P Digitalkamera gedrehte Psychodrama feierte im September 2003 auf dem International Scientific Film Festival - Szolnok seine Weltpremiere. Grundlage der Geschichte ist das Gedicht "Lehn deine Wang an meine Wang" von Heinrich Heine.

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Das mit einer High Definition 24P Digitalkamera gedrehte Psychodrama feierte im September 2003 auf dem International Scientific Film Festival – Szolnok seine Weltpremiere.... mehr
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