Dawn of the Dead - 2003 | FILMREPORTER.de
©Universal Pictures (UPI)

Dawn of the Dead

OriginaltitelDawn of the Dead
AlternativDie Nacht der Zombies (verworfener dt. Titel)
GenreHorror, Action
Land & Jahr USA 2003
Kinostart    15.04.2004 (United International Pictures (UIP))
FSK & Länge ab 18 Jahren • 95 min.
RegieZack Snyder
DarstellerSarah Polley, Ving Rhames, Jake Weber, Mekhi Phifer, Ty Burrell, Michael Kelly
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten

Eine Seuche unbekannten Ursprungs lässt Verstorbene wiederauferstehen und nach dem Fleisch der Lebenden trachten. Binnen Tagen ist Amerika im Chaos versunken. Die wenigen Überlebenden rotten sich in Gruppen zusammen. Eine davon verschanzt sich in einem riesigen Kaufhaus, belagert von gierenden Zombies.
Gerade in den USA, wo weder verklemmte Moralapostel noch eine amoklaufende Zensurbehörde die Rezeption von so stilbildenden Werken wie "Texas Chainsaw Massacre" und "Tanz der Teufel" teils oder vollständig verhinderten, gelten diese drei als noch deutlich registrierbarer, ikonographischer Ursprung aktueller Horrorästhetik. Unter dem Unwort "Re-Envisioning" anrückend, handelt es sich aller Marketing-Verschleierung zum Trotz natürlich um ein handelsübliches Remake, das zwar mit (trick)technischer Perfektion ein ums andere Mal erstaunlich somatische Spannung und Schocks evoziert, aber, da weitgehend auf Oberflächenreize reduziert, ohne sonderlichen Nachhall nur kurzzeitiges Vergnügen bereitet (vorausgesetzt man verfügt über den unerschütterlichen Magen der Gore-Aficionados).

Mögliche Subtexte und Ansätze Romeros zur hintergründigen Konsumsatire, Warnung vor der geistlosen Masse, die das Individuum zu verschlingen droht, die Absurdität eines Lebens im Einkaufsparadies, seine Soziologie der Apokalypse finden sich nicht wieder. Damit ist der genuine Geist, der hinter der oberflächlich nur sinnlosen Gewaltorgie steckt, abgetötet worden. 25 Jahre können Welten trennen. "Dawn of the Dead" ist in seiner hyperbeschleunigten, atemlosen Inszenierung von Zack Snyder einem handelsüblichen 3D-Shooter in jeder Beziehung näher als dem Original, da es wie eine Splatter-Fassung von "28 Days Later" bis ins letzte Detail wie ein Reaktionsspiel mit rasanten Zombiehorden agiert. Als guilty pleasure, als purer Schocker ohne Sinn, funktioniert der Film ausgezeichnet. Nachgerade blutgeil und mit furchterregenden Masken schöpft er alles aus, was Angst macht. Man kennt sein Publikum, die Mitternachts-Meute, zollt ihnen Tribut mit der Kettensäge, dem ultimativen Horror-Fetisch, wirft ihnen die üblichen Zitate zum Fraß vor (etwa mit Ken Foree oder Tom Savini). Nur bleibt nach dem Film nichts übrig - das Zombiegenre ist auf seinen Popcorn-Wert reduziert.

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Bewertung
7,2
6,0 (Filmreporter)     
 (15 User)

Meinungen

So, ich muss mal was berichtigen: Es ist die NACHBARS Tochter die da am Anfang zum Zombie mutiert ist! Die beiden waren kinderlos ;-) ansonsten stimm ich überein: der Film war... mehr
16.03.2007 18:54 Uhr - antonia80

Schrecklich komisch!

Dieser Film geht unter die Haut! Vor allem die Eingangsszene, wenn die Tochter der Hauptdarstellerin zum Zombie mutiert ist und ihren vater angreift. Doch genauso furchterregend... mehr
20.07.2005 16:20 Uhr - saathiya


Trailer: 

Dawn of the Dead

Eine Seuche unbekannten Ursprungs lässt Verstorbene wiederauferstehen und nach dem Fleisch der Lebenden trachten. Binnen Tagen ist Amerika im Chaos versunken.  Clip starten
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