Ein Kater macht Theater - 2003 | FILMREPORTER.de
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Ein Kater macht Theater

Medium: KINO_CH
OriginaltitelDr. Seuss' The Cat in the Hat
GenreFantasy
Land & Jahr USA 2003
Kinostart    08.04.2004 (United International Pictures Switzerland (UIP))
FSK & Länge 82 min.
RegieBo Welch
DarstellerMike Myers, Kelly Preston, Spencer Breslin, Sean Hayes, Danielle Chuchran, Taylor Rice
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Myke Myers in buntem Gag-Abenteuer

Die Geschwister Conrad (Spencer Breslin) und Sally (Dakota Fanning) machen ihrer alleinerziehenden Mutter Joan Walden (Kelly Preston) große Sorgen. Conrad tut regelmäßig das Gegenteil von dem, was seine Mutter ihm sagt und für Sally existiert das Wort Spaß nicht in ihrem Wortschatz. Mama Joan zieht sogar in Erwägung, ihren Sprössling in eine Militärschule zu schicken. Diese Idee entstammt aber weniger ihrem Hirn, sondern dem ihres schleimigen Nachbars und Verehrers Lawrence Quinn (Alec Baldwin).

Die geplagte Mutter versucht unterdessen, ihrer kleinen Familie ein schönes Heim zu bereiten, verdingt sich als Grundstücksmaklerin bei Mr. Humberfloob (Sean Hayes). Der fürchtet nichts mehr als Bakterien. Joan soll für die gesamte Belegschaft eine perfekte Dinnerparty in ihrem Haus organisieren. Ihrem Nachwuchs hat sie strengstens verboten, in ihrer Abwesenheit das Haus in Unordnung zu bringen oder selbiges zu verlassen. Als Babysitter engagiert sie Mrs.Kwan (Amy Hill), die aber alsbald einschläft. Den beiden alleingelassenen bleibt nichts andere übrig als, aus dem Fenster zu starren und Regentropfen zu zählen. Die Rettung vor der unendlichen Langeweile kommt in Gestalt des nahezu zwei Meter großen Katers (Mike Myers).
Obwohl man von Mike Myers dank zweieinhalb Stunden Arbeit der Maskenbildner nichts mehr erkennt, hat man doch den Eindruck, in seiner Sketchshow gelandet zu sein. Mit Aktivitäten, die nicht nur Erwachsene abstoßend finden, lässt er doch etwas an der Moral der Geschichte zweifeln. Im Film funktioniert es, der aufsässige Conrad erkennt, dass er genauso nervig ist wie die hyperaktiven Gehilfen von dem Kater, Dings 1 und Dings 2. Langweilerin Sally entdeckt, dass es durchaus seinen Reiz haben kann, Spaß zu haben.

Der beste Protagonist des quietschbunten Fantasy-Abenteuers ist eigentlich der Hund, der komischerweise nichts zu sagen hat und der vor dem überdimensionalen Pelztier die Flucht ergreift. Dicht gefolgt wird der Vierbeiner von einem sprechenden Fisch, der als Stimme der Vernunft fungiert. Er ist der Einzige, der dem tollen Treiben ein Ende bereiten möchte. Beinahe bedauert man es, dass er dazu nicht in der Lage ist. Als von den Drehbuchautoren erfundene Figur tritt der Nachbar Lawrence Quinn in Gestalt von Alec Baldwin auf. Man ist versucht, sich die Frage zu stellen, warum der an sich doch eher anspruchsvolle Darsteller ein Teil von dieser Polly-Pocket-Welt werden wollte. Nichtsdestotrotz wird der Kater mit dem gestreiften Hut manchen Mike Myers-Anhänger in die Kinos locken. In den USA war die Katze im Hut jedenfalls ein Kassenschlager.
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