The Company - Das Ensemble - 2003 | FILMREPORTER.de
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The Company - Das Ensemble

OriginaltitelThe Company
GenreDrama, Musikfilm
Land & Jahr USA/Deutschland 2003
Kinostart    20.05.2004 (Concorde Filmverleih)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 112 min.
RegieRobert Altman
DarstellerNeve Campbell, Malcolm McDowell, James Franco, Barbara Robertson, William Dick, Susie Cusack
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieDVDsbewerten

Ensemble-Film über das Chicago Joffrey Ballett

"Company - Das Ensemble" ist ein Robert Altman Ensemble-Film per se, gewissermaßen im doppelten Wortsinne. Denn hier geht es um ein ganz reales Ensemble, dem Chicago Joffrey Ballett. Ein Jahr lang Ups and Downs in den gerade erst beginnenden Tanz-Karrieren, ein Jahr lang erbitterte Konkurrenz und Intrigen rund um die Bretter, die für diese Akteure zumindest die ganze Welt und nichts anderes bedeuten, ein Jahr lang auch Trennungen und neue Lieben. Sie alle stehen unter der gestrengen Fittiche von Ballettmeister Mr. A (Malcolm McDowell). Da ist etwa die junge Ballerina Ry (Neve Campbell), die mit glühender Nadel daran arbeitet, nach vorne, nach oben, ganz weit, zu kommen. Sie verliebt sich in Josh (James Franco), einen Mehr-Sterne-Koch. Ry sieht in dem nächsten Stück, dem Märchen "The Blue Snake" ihre Chance für die Karriere. Als ihre unmittelbare Konkurrentin auch noch einen Unfall erleidet scheint Ry's Stunde gekommen.
"The Company" ist ein eher schwacher Robert-Altman-Film. Das liegt zunächst und vor allem an der zerfaserten Dramaturgie (Drehbuch Barbara Turner), der Film wirkt mit seinen 112 Minuten Lauflänge zu lang. Diese Laufzeit trägt den Spannungsbogen nicht, weniger, etwa 90 Minuten, wäre also ungleich mehr gewesen, hätte zu mehr Dichte und Intensität und Spannung und Aufgeladenheit geführt. Oft, zu oft drängt sich so das Gefühl auf, hier verliert sich jemand, verliert sich in einer wenig stringenten Erzählung, ist alles Gezeigte eher spontan, situativ, momentbezogen, und eben ohne übergreifenden Zusammenhang. Mag es bei "Short Cuts", diesem ungleich längeren Drei-Stunden-Epos aufgehen, dass zwischen lauter Sub-Stories hin und her geswitcht wird, aber eben etwas erzählt wird, so ist die Story hier schlichtweg zu dünn, ist oft nur Vakuum, das in eine schöne Form gekleidet ist. Das Äußere, das hat hier Stil und Form und Eleganz, gewiss, aber es fehlt der Inhalt - die Substanz. Denn schön anzusehen sind sie ja allemal, die sehr bewegten High-Definition-Bilder von Kameramann Andrew Dunn, der zuvor auch schon den ebenfalls etwas leblosen "Gosford Park" fotografierte. Die Idee zu dem ganzen Unternehmen - im Übrigen vollständig on location in Chicago gedreht - hatte Neve Campbell selbst, die hier nicht nur die Ry spielt, sondern auch coproduzierte.

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