The Road to Memphis (The Blues 2) - 2001 | FILMREPORTER.de
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The Road to Memphis (The Blues 2)

OriginaltitelThe Road to Memphis (The Blues 2)
GenreDokumentarfilm, Musikfilm
Land & Jahr USA 2001
Kinostart    03.06.2004 (Reverse Angle)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 90 min.
RegieRichard Pearce
DarstellerRosco Gordon, B.B. King, Little Milton, Little Richard, Bobby Rush, Ike Turner
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Memphis, Tennessee ist für die meisten Europäer musikalisch ein Synonym für amerikanische Folkmusik, etwa Country, Western und Bluegrass. Doch auch die Geschichte des Blues ist untrennbar mit der Südstaatenmetropole verbunden. Auf Amerikas damals einziger schwarzer Amüsementmeile, der Beale Street, reihten sich Musikclubs, Bars und Restaurants dicht an dicht. Aus dem ganzen Mississippi-Delta strömen nicht nur an Wochenenden vergnügungssüchtige Nachtschwärmer in die Beale Street. Der erste von Schwarzen Moderatoren betriebene Radiostation sorgte für die Promotion der zunächst nur von Schwarzen gespielten Musikrichtung. In den Sun Studios entstehen in den frühen 1960er Jahren viele der späteren Klassiker von B.B. King und den anderen Blues-Legenden.
Martin Scorsese ist der Produzent und Initiator der siebenteiligen Anthologie. Der zweite Teil, "The Road to Memphis" widmet sich Soullegenden wie B.B. King, der 1966 von der amerikanischen Disc-Jockey Association zum King of the Blues gekürt wurde. Breiten Raum wird aber auch dem weniger erfolgreichen Pianisten Rosco Gordon eingeräumt. Er spielte in seiner Glanzzeit in den 40er und 50er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts mit Musikern wie Johnny Ace, B.B. King, Ike Turner und der Bobby Blue Band. Doch sein Erfolg verebbte in den 1960er Jahren, er zog nach New York, wo er bis zuletzt in einer Wäscherei gearbeitet hatte. Erst mit Guy Pearce'Dokumentation trudelten wieder musikalische Angebote ein, doch Rosco, der Erfinder des "Rosco's Rhythm" verstirbt am 11. Juli 2002, wenige Tage vor einem Auftritt.

Formal vermag "The Road to Memphis" keine neuen Akzente zu setzen, macht aber auch keine größeren Fehler. Die Schicksale der Blues-Legenden und ihrer nicht so glücklichen Kollegen erzählt er aber geradlinig und frei von übertriebenem Pathos. Die Interviews sind aber sehr informativ und humorvoll, Pearce gibt den Musikern genug Freiraum für deren Geschichten. Klar, dass auch die Musik nicht zu kurz kommt. Kurzum, eine gelungene Musikdokumentation.

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