La Trilogie: Après la vie - Nach dem Leben - 2002 | FILMREPORTER.de
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La Trilogie: Après la vie - Nach dem Leben

OriginaltitelLa Trilogie 1 - 2 - 3
UntertitelUn couple épatant - Ein tolles Paar; Cavale - Auf der Flucht; Un couple épatant - Ein tolles Paar
GenreDrama, Komödie, Tragödie
Land & Jahr Frankreich/Belgien 2002
Kinostart    29.07.2004 (Kool Filmdistribution)
FSK & Länge 123 min.
RegieLucas Belvaux
DarstellerOrnella Muti, Dominique Blanc, Francois Morel, Gilbert Melki, Catherine Frot, Lucas Belvaux
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGaleriebewerten

Komödie, Thriller und Tragödie von Lucas Belvaux

Agnès (Dominique Blanc) und Pascal Manise (Gilbert Melki). Er besorgte ihr bisher den Stoff, doch nun dreht ihm seine Quelle den Hahn zu, setzt ihn unter Druck. Pascal soll Bruno Le Roux (Lucas Belvaux) erledigen. Doch Bruno ist Agnès begegnet. Der Druck wächst.
Der in Paris lebende Belgier Lucas Belvaux (42) - der als Regisseur, Autor und Darsteller fungiert und bei uns zuvor mit der Komödie "Pour rire!" (1996) präsent war - hat sich mit seiner Trilogie viel vorgenommen. Ein mehrjähriges Mammutprojekt war's, das sowohl narrativ-dramaturgisch und inhaltlich als auch formal-stilistisch und nicht zuletzt technisch-logistisch von ziemlicher Komplexität ist. Belvaux hat alle drei Filme gewissermaßen wie einen großen langen gedreht, um nachher in der Postproduktion drei völlig unterschiedlichen Teile zu erstellen. Herausgekommen sind drei Arbeiten in drei denkbar verschiedenen Genres (wobei "Après la vie - Nach dem Leben", der dritte, vielleicht der beste Beitrag ist), in drei sehr kontrastierenden Färbungen und Stimmungen (Kamera: Pierre Milon). Und doch hängen sie alle miteinander zusammen. Sind sie ein großes Ganzes. Wie sie nun also sehen? Chronologisch am besten, obgleich, wenn man einen weglässt, man insofern nichts versäumt, als dass es jeweils nur die Sichtweise eines anderen Charakters ist, die es gilt, neu zu entdecken. Das wohl Spannendste an diesem durchaus auch für den Zuschauer anstrengenden und Konzentration einfordernden Unterfangens ist, dass man im jeweils folgenden Film plötzlich auf Nebenstränge des vorausgehenden aufmerksam wird, die man zuvor womöglich übersehen hat. Es ist dreierlei Sicht auf die Welt und auf die Dinge des Lebens. Filmischer Kubismus aus Frankreich eben.

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6,5
7,0 (Filmreporter)     
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La Trilogie 1 - 2 - 3

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