Festivalticker: "Melancholia" bester Film | FILMREPORTER.de
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Festivalticker

Melancholia

© Concorde Filmverleih

Europäischer Filmpreis in Berlin

"Melancholia" bester Film

Am Samstag, den 3 Dezember 2011 wurden in Berlin die Europäischen Filmpreise 2011 vergeben. Neben zwei weiteren Auszeichnungen gewann Lars von Triers "Melancholia" den Preis als bester Film. Auch Tom Hoopers "The King's Speech" heimste drei Preise ein. Unter anderem wurde Colin Firth als bester Darsteller prämiert.
05. Dez 2011: Sowohl Firth als auch von Trier waren nicht anwesend, um ihren Preis persönlich entgegenzunehmen. Letzterer hatte stattdessen seine Ehefrau Bente Frøge geschickt, die an dem Abend von Triers Ankündigung bestätigte, sich öffentlich nicht mehr äußern zu wollen. Grund war die Kritik an seinen polemischen Äußerungen über Hitler auf der "Melancholia"-Pressekonferenz in Cannes (wir berichteten: Lars von Trier nimmt Stellung).

Beste Darstellerin wurde Tilda Swinton für ihre Rolle im Drama "We Need to Talk About Kevin". Die britische Schauspielerin glänzte ebenfalls durch Abwesenheit. Die dänische Filmemacherin Susanne Bier ließ es sich dagegen nicht nehmen, nach Berlin zu reisen und den Preis als beste Regisseurin für ihr Oscar-prämiertes Werk "In einer besseren Welt" entgegenzunehmen. Mit Wim Wenders fand sich auch ein Deutscher unter den Gewinnern. Sein Tanzfilm "Pina 3D" wurde zur besten Dokumentation gekürt.
Stefan Huhn/Filmreporter.de
Weiterführende Infos
Filme
Pina 3D - Biographie Deutschland, 2010  mehr
In einer besseren Welt - Drama Dänemark, 2010  mehr
We Need to Talk About Kevin - Drama Großbritannien, 2011  mehr
The King's Speech - Drama Großbritannien, 2010  mehr
Melancholia - Thriller Dänemark, 2011  mehr
Stars
Wim Wenders
Susanne Bier
Tilda Swinton
Colin Firth
Tom Hooper
Lars von Trier

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