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Christopher Plummer bei den Independent Spirit Awards 2012

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"Alles Geld der Welt": Das sagt der neue Darsteller über den alten

"Es ist jammerschade": Christopher Plummer äußert sich zu Kevin Spacey

Nachdem Christopher Plummer Kevin Spacey in "Alles Geld der Welt" ersetzt hat, äußerte sich der Oscar-Preisträger in einem Interview zum ersten Mal über die Entwicklung. Er findet die ganze Sache "traurig", steht aber zu Ridley Scotts und seiner Entscheidung.
14. Nov 2017: In einem Interview im Rahmen der Premiere seines aktuellen Films "The Man Who Invented Christmas" am 12. November in New York sagte Plummer dem Magazin Vanity Fair: "Ich glaube, es ist sehr traurig, was ihm passiert ist. Kevin ist ein unglaublich talentierter Schauspieler. Es ist jammerschade".

Ridley Scott hatte vergangene Woche entschieden, Spacey aus dem bereits fertiggedrehten Biopic "Alles Geld der Welt" zu streichen und seine Rolle mit Plummer zu ersetzen. Zuvor war der Oscar-Preisträger von mehreren Männern beschuldigt worden, sie sexuell belästigt zu haben. Angestoßen wurde der Skandal vom Schauspieler Anthony Rapp, der behauptet, dass Spacey sich ihm in den 1980er Jahren sexuell genähert hatte. Rapp war damals 14 Jahre alt.

"Ich bin sehr traurig, was Kevin passiert ist, doch was kann ich tun?", so Plummer. "Ich bewundere Ridley und ich freue mich darauf, mit ihm zusammen den Film zu drehen." Dabei betonte der 87-Jährige, dass er bereits ehedem für die Rolle im Gespräch war. Er kannte bereits den Stoff und als Scott sich bei ihm meldete, erklärte er sich sofort einverstanden. "Ich wollte mit ihm arbeiten. Er ist sehr gut. Ich liebte das Drehbuch, es ist großartig."

Die Rolle, um die es in "Alles Geld der Welt" geht, ist die des Multimillionärs John Paul Getty, dessen Enkel Unbekannte entführen und für seine Freilassung eine hohe Lösegeldsumme verlangen. Alle Szenen mit Spacey werden nun noch einmal gedreht. Die Dreharbeiten mit Plummer haben am 10. November begonnen und sollen insgesamt zehn Tage dauern. Drehorte sind Rom und London. "Es wird hart werden, aber es ist aufredend", so der Schauspieler. Er sei an große Rollen gewöhnt und daran, viele Sätze auswendig zu lernen.

Plummer bestätigte, dass auch die beiden Hauptdarsteller Mark Wahlberg und Michelle Williams ans Set zurückkehren müssen, um ihre Szenen nachzudrehen. "Alles Geld der Welt" sollte am 22. Dezember in den US-Kinos starten. Ob das Filmstudio Sony Pictures Entertainment den Termin halten kann, ist noch nicht bekannt. In den deutschsprachigen Kinos ist das Biopic ab dem 15. Februar 2018 zu sehen.
Willy Flemmer, Filmreporter.de
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