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Anneline

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Filmkritik zu Couscous mit Fisch - 10.10.2008 16:07

Ich habe nur gute Kritiken über diesen Film gelesen und freute mich darauf. Es fing auch ganz gut an;die Thematik war interessant und die Schauspieler ausdrucksvoll. Die einzelnen Charaktere waren gut dargestellt, die Schauspieler ausdrucksvoll. Als aber die Monologe des jungen Mädchens immer länger und schneller wurden - die Szene mit der Mutter gab bei mir den Ausschlag - habe ich fluchtartig das Kino verlassen. Schade , das war mir einfach zu einseitig und zu langweilig.


Filmkritik zu Die Geschwister Savage - 14.05.2008 21:57

Also der Anfang war für mich schon beinahe das Ende. Aber ich wollte diesem Film noch eine Chance geben und blieb. Und siehe da, er entpuppte sich mehr und mehr. Die Klischees wurden weniger. Und es entstand ein guter Spannungsbogen. Die Handlung wurde persönlicher und sehr menschlich mit allen Sonnen- und Schattenseiten. Wendy war sehr sensibel im Ausdruck und Geste, sehr glaubhaft. Ihr Bruder john zeigte ganz gut den Gegenpart - extravertiert und introvertiert standen sich gegenüber. Der Vater war als Filmrolle nur für diese Beiden wichtig. Von mir erhält der Film 8 Punkte.


Filmkritik zu Kirschblüten - Hanami - 10.05.2008 11:42

Ich ging mit Vorurteilen in diesen Film, da ich die Schauspieler nicht so mochte. Es war eine gelungene Überraschung. Vor allem Wepper gefiel mir in seiner sensiblen Darstellung besonders gut.Der Butotanz der Beiden war einfach wundervoll dargestellt. Die Fortsetzung dieses Tanzes war dann in Japan.mit der jungen Frau.Sie war für mich die eigentlich weibliche Hauptrolle. Es hat sich bei Weppers letztem Tanz ein Kreis geschlossen. Doris Döri ist ein sehr schöner Film gelungen.


Filmkritik zu Marie Antoinette - 05.11.2006 21:53

Wahrscheinlich nur aus Nostalgie und weil man sich nach einem Kaffeehausbesuch am Samstagnachmittag noch etwas Verlängerung der Gemütlichkeit erhofft hatte. Aber Langeweile mit Überlänge hätt's deswegen nicht unbedingt gebraucht. Zum Inhalt: Marie Antoinette aus hohem österreichischem Hause wird aus Staatsräson ver-bandelt mit dem schon krankhaft schüchternen Enkel des französischen Sonnenkönigs. Und das war’s dann auch schon so ziemlich. Und schon nimmt die Langeweile ihren freien Lauf: essen, trinken, jagen, intrigieren, feiern, schlafen und wieder essen…. Ein an Seichtheit und Hohlheit nicht mehr zu überbietendes Epos. Nicht mal die Intrigen haben Biss. Während dem Volk die Butter aufs Brot fehlt (vom Brot ganz zu schweigen), am Hofe eine Feier nach der andern. Danach wieder siehe oben. Was hätte man nicht alles aus dem Sozialdrama machen können! Leider tritt das Volk und dessen Wohlergehen (oder eben nicht) nie in Erscheinung außer in einer 2-Minuten-Szene kurz vor Schluß, nämlich zur Vertreibung von Monsieur und Madame. Die Guillotine fällt allerdings aus (im Film zumindest). Schöne Bilder, schöne Kostüme (wo man die in der Fülle aufgetan hat, verdient allerdings Beachtung). Dezentes Lob auch für die Hauptdarstellerin mit natürlichem Charme. Braucht allerdings auch nicht viel, um sich vom Gros der farblosen, blassen Akteure und Aktricen abzuheben. Aber war wohl alles Absicht, ebenso wie die Langeweile pur aus künstlerischen Gründen. Was allerdings Heavy Metal bei Staatsbanketten im 18. Jh. am Hofe sollte, entzieht sich denn doch meinem Kunstverstand. Ein schönes Menuett hätt's m.E. auch getan. Insgesamt gesehen wäre man in der Pizzeria nebenan sicher besser bedient gewesen. Und das ganz ohne Überlänge.


Filmkritik zu Die weiße Massai - 28.09.2005 23:21

... Während weiße Männer heute nach Thailand reisen von wegen Amore, bevorzugt die weiße Frau offenbar Schwarzafrika. So auch Carola, eine Schweizer Blondine. Im Keniaurlaub ver-liebt sie sich spontan in einen großen schönen Massai-Krieger in voller Kriegsbemalung. So-fort bricht sie alle Zelte zur Schweiz ab und zieht mit ihm in eine Lehmhütte in den Busch. Daß es darinnen von Frauen wimmelt - ob Mutter, Schwester, Erst- und Zweitfrau bleibt un-klar - stört sie offensichtlich nicht. Neben Liebe und Leidenschaft treten auch profane Be-dürfnisse wie tägliche Hygiene (ein Wasserloch entspricht halt keinem Schweizer Standard) sowie gesunde Ernährung in den Hintergrund. Zähes Ziegenfleisch und frisches Blut tun's auch, ansonsten wächst nicht viel. Die Frau kommt gleich nach der Ziege und hat nicht viel zu melden. Als emanzipierte mitteleuropäische Frau tappt sie von einem Fettnäpfchen ins nächs-te. Als sie es wagt, sich mit einem Laden selbständig zu machen, wittert ihr Mann bei jedem Kunden einen neuen Lover. Er sitzt den ganzen Tag mit Speer und Lanze und argwöhnischen Augen auf einem Hirsesack, tut ansonsten nichts - aus Tradition. Er ist groß und stark und schön, das reicht. Die Verwandten bekommen Kredit und dürfen im Kontor übernachten - und Verwandte sind alle! Das hält die größte Liebe offenbar auf Dauer nicht aus und Carola zieht es wieder in die Schweizer Berge … Sehr schöne Landschaftsaufnahmen und einfühlsames Umgehen mit den Problemen bei der Begegnung so unterschiedlicher Kulturen.


Filmkritik zu Liebe lieber indisch - 06.09.2005 23:04

Ein bezauberndes Love-Spektakel aus den Hochzeits-Fabriken Bollywoods. Die indische Filmindustrie ist berüchtigt für ihre zu Herzen gehenden Verheiratungs-Dramen, die kein Kli-schee auslassen. Bitte unbedingt Berge von Taschentüchern mitbringen! Der sog. aufgeklärte westliche Mensch sieht und staunt über die auch heutzutage noch arrangierten Ehen. Ebenso aber auch über die sinnliche Farbenpracht, feurigen Rhythmen, beweglichen Körper und abso-lute Lebensfreude von jung und alt, die ihm trotz aller westlichen Aufgeklärtheit in dieser Intensität doch zumeist abgeht. Vier blutjunge, aber bildhübsche Töchter eines Ehepaares mittleren Jahrgangs sollen an den Mann gebracht werden, am besten an einen begüterten, um die Mitgift zu sparen. Diese kann nämlich - zumal wenn vier davon anfallen - ganz schön ins Geld gehen. Wie’s der Zufall will, fliegen gerade 2 junge, schöne und dazu noch reiche Männer aus dem Westen ein: ein engli-scher Inder, der’s in London zu etwas gebracht hat und ein junger schöner Amerikaner aus L.A., Erbe einer Luxus-Hotelkette. Der englische Inder verguckt sich denn auch gleich in die älteste Tochter. Zum Glück, denn die muss nach indischer Tradition als erste unter die Haube, damit die anderen nachrücken können und nicht auf ewig alte Jungfern bleiben müssen. Der Ami, bildschön à la Richard Gere und dazu noch stinkreich, verguckt sich in die Zweitälteste, tritt dabei aber in sämtliche Fettnäpfchen, die ihm seine amerikanische Kultur bietet: borniert, arrogant, ignorant. Die in-dischen ‚Eingeborenen’ sind ihm unheimlich. Er will lediglich ein 5-Sterne-Hotel am Strand von Goa kaufen – was aber nicht Indien ist. Und dann passiert, was er anscheinend noch nie erlebt hat: die schöne Exotin zeigt ihm die kalte Schulter. Nach den üblichen vielen zu Herzen gehenden Verwicklungen mit Eifersucht, Weglaufen, Wiederkommen usw. kommt es wie es kommen muss: der schöne Ami zeigt sich lernfähig und sieht die positiven Seiten der anderen Kultur und gewinnt das Herz der schönen Inderin. Eine Liebesheirat, die auch unter heutigen aufgeklärten indischen Verhältnissen noch eher die Minderheit ist. Also auf beiden Seiten ein Springen über den eigenen Schatten. Die Eltern lächeln den Segen dazu. Ein herrlich erfrischendes Liebesfeuerwerk mit sozialkritischen Einlagen, viel mitreißender Musik und Tanz und wunderschönen Bildern über die indische Kunst, das Leben zu feiern nach dem Motto: Life is grreat, let’s celebrrate (das Leben ist großartig, lasst es uns feiern)


Filmkritik zu Das Meer in mir - 27.03.2005 16:46

Ein sehr sensibel gestalteter Fillm.Die Hauptsteller wirkten auf mich sehr authentisch und einfühlsam. Es kann eigentlich keine einhellige Meinung geben, da jeder Mensch anders wahrnimmt. Was für den einen Lebensqaualität bedeutet, kann für den Anderen keine Kraft haben. Der Film läßt beide Seiten - pro und kontra - offen, so daß sich der Betrachter (s)eine eigene Meinung bilden kann - nicht so einfach bei einem heiklen Thema, welches hier mutig und vorurteilsfrei angegangen wird.


Forumsbeitrag zu Das Meer in mir - 27.03.2005 16:40

Ein sehr sensibel gestalteter Fillm.Die Hauptsteller wirkten auf mich sehr authentisch und einfühlsam. Es kann eigentlich keine einhellige Meinung geben, da jeder Mensch anders wahrnimmt. Was für den einen Lebensqaualität bedeutet, kann für den Anderen keine Kraft haben. Der Film läßt beide Seiten - pro und kontra - offen, so daß sich der Betrachter (s)eine eigene Meinung bilden kann - nicht so einfach bei einem heiklen Thema, welches hier mutig und vorurteilsfrei angegangen wird.

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