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James Dean und Julie Harris kommen sich näher
"Jenseits von Eden" verfilmt

James Deans große Chance

John Steinbecks moderne Kain und Abel-Variante "Jenseits von Eden" wurde mit dem bisher eher unbekannten James Dean in der Hauptrolle verfilmt. Der 23-jährige Broadway-Schauspieler verkörpert Cal Trask. Mit seinem Bruder Aron (Richard Davalos) wächst er beim Vater (Raymond Massey) auf, demzufolge die Mutter gestorben sei. Als der Vater durch ein Geschäft beinahe Bankrott geht, sieht Cal seine Chance gekommen. Indem er das verlorene Geld wiederbeschafft, möchte er endlich die Anerkennung seines Vaters erlangen. Zugleich bahnt sich zwischen ihm und Arons Verlobten ein Verhältnis an.
Von  Heiko Thiele, Filmreporter.de, 14. Mai 2017

Noch sind Julie Harris und Richard Davalos ein glückliches Paar

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Großer Erfolg
Regisseur Elia Kazan konzentriert sich in seiner Adaption von John Steinbecks Roman "Jenseits von Eden" auf das letzte Drittel des Buches. So steht der entscheidende Konflikt zwischen den Brüdern Cal und Aron im Zentrum seiner Inszenierung. Der Film entfaltet bei der Uraufführung in New York sowie in Cannes eine besonders eindringliche Wirkung, wie die Zeitschrift Film und Frau in ihrer 14. Ausgabe des Jahres 1955 berichtet. Außerdem stehe James Dean aufgrund seiner Leistung vor einer großen Karriere. Auch Steinbeck zeigt sich begeistert. "Jenseits von Eden" sei einer der besten Filme, die er je gesehen hat.

Drei Klassiker
In "Jenseits von Eden" spielte James Dean seine erste Leinwandhauptrolle. Leider war er danach nur noch in den beiden Filmen "... denn sie wissen nicht, was sie tun" und "Giganten" zu sehen, da er am 30. September 1955 im Alter von nur 24 Jahren bei einem Autounfall tödlich verunglückte. Alle drei Leinwandwerke wurden zu Klassikern der Filmgeschichte. Für sein Debüt in "Jenseits von Eden" wurde er ein Jahr nach seinem Tod für den Oscar nominiert. Auch seine letzte Rolle in "Giganten" wurde posthum mit einer Oscar-Nominierung gewürdigt.
Heiko Thiele, Filmreporter.de - 14. Mai 2017
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