Retronews: Renate Ewert in Romanze | FILMREPORTER.de
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Grethe Weiser spielt in "Die verpfuschte Hochzeitsnacht" die Schwiegermutter in spe
Für den Film entdeckt

Renate Ewert in Romanze

Grethe Weiser spielt in "Die verpfuschte Hochzeitsnacht" eine störrische Schwiegermutter in spe. In Wolfgang Schleifs Romanze kämpft sie gegen den Hochzeitswunsch ihrer Tochter Lili (Doris Kirchner). Diese will den Apotheker Peter Mayer (Claus Biederstaedt) heiraten. Doch leider verstehen sich er und seine zukünftige Schwiegermutter überhaupt nicht. Während die beiden um die Zuneigung von Lili schachern, treffen sie auf weitere Liebespaare wie Ida (Renate Ewert) und Alexander (Dietmar Schönherr). Diese befinden sich auch in einer schwierigen Phase und können keine weiteren Probleme gebrauchen.
Von  Heiko Thiele, Filmreporter.de, 31. Oktober 2017

Doris Kirchner und Claus Biederstaedt in "Die verpfuschte Hochzeitsnacht"

Doris Kirchner und Claus Biederstaedt in "Die verpfuschte Hochzeitsnacht"

Romanze zum mitfiebern
Wolfgang Schleif kombiniert in seiner Romanze drei Paare in ganz unterschiedlichen Beziehungsstadien. Ida und Alexander sind bereits verheiratet, als man sie im Film das erste Mal kennen lernt. Peter und Lili steht der Gang vor den Traualtar noch bevor. Das dritte Paar muss zunächst noch zueinander finden.

Zusammen ergibt das für den Zuschauer eine Geschichte, bei der er wunderbar mitfiebern kann, wie das Magazin Bild und Frau in der achten Ausgabe des Jahres 1957 berichtet. Renate Ewert sei von Regisseur Schleif für den Film entdeckt worden. Zuvor hat sie Theater gespielt und mit dem Ensemble von "Der grüne Wagen" Erfolge gefeiert. Ewerts Partner Dietmar Schönherr war letztmalig in "Made in Germany" zu sehen.

Renate Ewert

Renate Ewert

Früher Tod
Neben der Romanze "Die verpfuschte Hochzeitsnacht" war Renate Ewert 1957 in fünf weiteren Filmen zu sehen. Anfang der 1960er Jahre befand sie sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Allerdings bekam sie anschließend zunehmend weniger Rollenangebote. Wie später bekannt wurde, litt die Darstellerin unter einer Tablettensucht.

1966 verstarb Ewert im Alter von nur 33 Jahren. Sie war bereits einige Tage durch die Einnahme von Alkohol und Tabletten gestorben, wurde jedoch erst am 10. Dezember 1966 von einer Freundin in ihrer Wohnung in München gefunden. Doch die Tragödie ging noch weiter. Die Eltern von Renate Ewert nahmen sich nach dem Tod ihrer Tochter ebenfalls das Leben.
Heiko Thiele, Filmreporter.de - 31. Oktober 2017
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