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RETRO News

Familie Sandigate friedlich beim Abendessen
Wegbereiter im englischen Film veröff. 20. 01. 2016

Robert Hamers Realismus

Robert Hamers "It always rains on Sunday" gehört zu den Wegbereitern des Realismus im englischen Film. Die in Deutschland unter dem Titel "Whitechapel" vertriebene Produktion wurde bei der Londoner Premiere wegen ihrer Lebensnähe begeistert aufgenommen. Das berichtet die Filmzeitschrift Neue Filmwelt im neunten Heft des Jahres 1948. Die positive Reaktion der britischen Filmkritiker gibt Anlass zur Hoffnung, dass sich der realistische Film auch in England durchsetzen wird. Durch den starken Einfluss der USA waren englische Filmemacher bisher weitgehend gehemmt, den traurigen und harten Alltag der Nachkriegszeit ungeschönt zu zeigen. weiter
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Renée Faure in Die Karthause von Parma
Erfindung der Großaufnahme veröff. 18. 01. 2016

Einfach näher dran

Die Zeitschrift Neue Film Welt setzt sich in ihrem 8. Heft 1948 mit einem wichtigen Element des Filmemachens auseinander: der Großaufnahme. Als deren Pionier gilt der amerikanische Regisseur David Wark Griffith. Durch sie werde der Regisseur zum 'formenden Dichter', der die Aufmerksamkeit der Zuschauer vom großen Ganzen der Totale auf ein groß aufgenommenes Detail lenkt. Auf diese Weise kann er zunächst unscheinbaren Elementen allein durch die Bildsprache größere Bedeutung verleihen. weiter

Elisabeth Müller
Ein Bungalow im Grünen veröff.  8. 01. 2016

Elisabeth Müller im Land der Träume

Elisabeth Müller lud die Film und Frau zu einem Hausbesuch ein, wie die Filmzeitschrift in ihrer 3. Vierteljahrsausgabe 1957 berichtet. In der Nähe des Los Angeles-Stadtteils Culver City bewohnt die Schweizer Darstellerin einen hellen Bungalow, umgeben von grünen Büschen und Bäumen sowie einem provisorischen Zaun. Der Briefkasten befindet sich etwas weiter weg. Viele ihrer Nachbarn nehmen den Wagen, um ihre Post an dem kleinen, vogelhausähnlichen Gebilde abzuholen. Doch Müller geht lieber zu Fuß. Ihr neues Automobil wird gehegt und gepflegt. An der Windschutzscheibe hängt ein kleines Andenken an ihre Heimat: Die Flagge der Schweiz. weiter

Klausjürgen Wussow, Ruth Leuwerik und Harry Meyen
Eine Frau fürs Leben veröff.  6. 01. 2016

Ruth Leuwerik ist begehrt

In ländlicher Umgebung oberhalb des Isartals dreht Wolfgang Liebeneiner ("Liebe '47") eine Episode seines neuen Films "Eine Frau fürs ganze Leben". Unter weißblauem Himmel fühlt man sich durch die sich bietende Szenerie in der Zeit zurückversetzt. Während auf der kleinen bayrischen Landstraße im Hintergrund ein 1920er Rolls Royce zu sehen ist, stolzieren elegante Damen in Topfhut und Charlestonkleid über den Rasen. Die historische Ausstattung verwundert weniger, wenn man den Grund kennt: Liebeneiner siedelt seine Komödie um die Zeit des Ersten Weltkrieges an. weiter

Die unentschuldigte Stunde
Unentschuldigte Stunde veröff.  4. 01. 2016

Willi Forst in der Schule

Lange war es um Willi Forst ("Dieses Lied bleibt bei Dir") ruhig gewesen. Der große Ruhm blieb aus. Nun erscheint am 29. August 1957 sein neues Werk. Der Darsteller, der sich mittlerweile aufs Regiefach festgelegt hat, drehte "Die unentschuldigte Stunde" mit Adrian Hoven ("Zwei Herzen voller Seligkeit"). Die Komödie basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Stefan Bekeffi und Adorian Stella. Schon einmal wurde es 1937 vom österreichischen Regisseur E. W. Emo verfilmt. Forst tat es seinem Landsmann nun gleich, wie die Zeitschrift Film und Frau in ihrer 3. Vierteljahrs-Ausgabe 1957 schreibt. weiter

Ruth Leuwerik, Carlos Thompson in "Auf Wiedersehen, Franziska!"
Liebe in der Warteschleife veröff.  1. 01. 2016

Ruth Leuweriks rasender Reporter

Süß ist die Liebe für die junge Franziska, die sich in den Wochenschau-Reporter Stefan verliebt. Doch der Journalist muss die junge Frau bald wieder verlassen, ein Auftrag ruft ihn weit fort von ihr. So wie dem von Ruth Leuwerik gespielten Mädel aus der Wolfgang Liebeneiners Romanze "Auf Wiedersehen, Franziska!" geht es vielen Frauen. Sie fragen sich, was das für ein Leben sein soll, das von Terminen, Flugzeiten und Aufträgen ihres Geliebten bestimmt wird? In ihrem 16. Heft des dritten Quartals 1957 beschäftigt sich die Illustrierte Film und Frau mit dieser Frage, die auch im Mittelpunkt von Liebeneiners Film steht. weiter
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