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Pier Paolo Pasolini
© La Biennale
Pier Paolo Pasolini
Geboren
05. März 1922
Gestorben
02. November 1975
Alias
P.P. Pasolini
Tätig als
Darsteller, Regisseur, Drehbuch, Kamera, Musik

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IMDB
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Pier Paolo Pasolini: Filmografie

2008 

La rabbia di Pasolini

Dokumentarfilm Italien
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2006 

Pasolini prossimo nostro

Dokumentarfilm Italien
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1999 

Una disperata vitalità

Dokumentarfilm Italien
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1997 

Le bassin de J.W.

Komödie Portugal
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1995 

L'intesa

Italien
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1988 

L'altro enigma

TV-Film Italien
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1981 

Calderon

Italien
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1981 

Mulheres... Mulheres

Drama Brasilien
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1977 
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1975 

Salo oder die 120 Tage von Sodom (WA)

Drama Italien
**** Tipp der Redaktion
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1975 
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1974 

Pasolini e... la forma della città

Dokumentarfilm Italien
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1974 

Erotische Geschichten aus 1001 Nacht

Abenteuer Italien
**** Tipp der Redaktion
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1972 

Pasolinis tolldreiste Geschichten

Komödie Italien
**** Tipp der Redaktion
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1972 

12 dicembre

Dokumentarfilm Italien
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1971 

Decameron

Komödie Italien
**** Tipp der Redaktion
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1970 
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1970 

Ostia

Drama Italien
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1969 

Medea

Drama Italien
**** Tipp der Redaktion
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1969 

Der Schweinestall

Drama Italien
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1969 

Liebe und Zorn

Drama Italien
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1968 
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1968 

Teorema - Geometrie der Liebe

Drama Italien
**** Tipp der Redaktion
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1967 

Hexen von heute

Komödie Italien
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1967 

Edipo Re - Bett der Gewalt

Drama Italien
**** Tipp der Redaktion
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1967 

Mögen sie in Frieden ruhen

Western Italien
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1966 

Große Vögel, kleine Vögel

Komödie Italien
**** Tipp der Redaktion
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1965 

Das Gastmahl der Liebe

Dokumentarfilm Italien
**** Tipp der Redaktion
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1965 
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1964 

Die Mauern von Sana

Dokumentarfilm Italien
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1964 

Die Mauern von Sana'a

Dokumentarfilm Italien
 Details 

1964 

Das 1. Evangelium Matthäus

Historienfilm Italien
**** Tipp der Redaktion
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1963 

La rabbia

Dokumentarfilm Italien
 Details 

1963 

Ro.Go.Pa.G.

Komödie Italien
 Details 

1962 

Mamma Roma

Drama Italien
**** Tipp der Redaktion
 Details   Trailer   Galerie 

1961 

Accattone - Wer nie sein Brot mit Tränen aß

Drama Italien
**** Tipp der Redaktion
 Details 

1959 

Das süße Leben

Drama Italien
***** Tipp der Redaktion
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1957 

Die Nächte der Cabiria

Drama Italien
**** Tipp der Redaktion
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1955 

Flucht in die Dolomiten

Drama Italien
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Pier Paolo Pasolini: Preise

1968 Nominierung Goldener Löwe (Internationale Filmfestspiele Venedig)
1971 Silberner Bär - Großer Preis der Jury (Internationale Filmfestspiele in Berlin (Berlinale))
1972 Goldener Bär für den besten Film (Internationale Filmfestspiele in Berlin (Berlinale))
2004 Großer Preis der Jury (Internationale Filmfestspiele in Cannes)

Pier Paolo Pasolini: Vita

Dass der Mensch nicht nur in konventionellen, heterosexuellen Beziehungen ein erfülltes Liebesleben erfahren kann, stellt Pier Paolo Pasolin bereits in den 1940er Jahren fest. Doch die Anziehung, die junge Männer auf ihn haben, wird nicht nur in seinem friaulischen Heimatstädtchen Casarsa della Delizia in Venetien nicht gern gesehen. Pasolini ist in seinen 20ern, als Italien an der Seite Nazideutschlands in den Zweiten Weltkrieg eintritt. Pasolini verliert einen Bruder, der als Angehöriger einer katholischen Partisanengruppe gegen den italienischen Faschismus kämpft. Die Enge und die Engstirnigkeit in der Kleinstadt vertreibt Pasolini, er zieht nach Rom. Dort wird er bald in die intellektuellen Kreise der Metropole aufgenommen.


Er schreibt seinen ersten Roman "Ragazzi di Vita"(1955), der im kleinkriminellen Vorstadtmilieu spielt und wie viele seiner Arbeiten neben gesellschaftlichen Fragen auch die Sexualität thematisiert. Das Buch sorgt für Furore, der Autor wird der Verbreitung unzüchtiger Schriften angeklagt. Doch dieser schreibt unbeirrt weiter, neben Prosa bald auch Drehbücher, darunter "Das süße Leben", welches Federico Fellini im Jahr höchst erfolgreich 1959 inszenieren wird. Außerdem verfasst er Kolumnen für linksintellektuelle Zeitungen und Zeitschriften.

Dann beginnt Pasolini selbst, Filme zu drehen. In ihnen übt er Kritik an der katholisch-konservativen, prüden Gesellschaft Italiens der Nachkriegszeit. Er provoziert mit sozialkritischen Filmen, in denen Stricher, Räuber, Bettler, also meist Außenseiter als antibourgeoise Helden auftreten, die viele Beziehungskonstellationen durchspielen.

Im November 1975 findet die Provokation ein blutiges Ende. Am Stricherstrand von Ostia, der Küste des Tyrrhenischen Meeres, wird der leblose Körper Pasolinis gefunden. Die Todesursache ist klar: der Regisseur mehrfach wurde überfahren, Todesfahrzeug sein eigenes Auto. Unklar ist, wer die Tat in der Nacht von Allerheiligen auf Allerseelen begangen hat. Ein Strichjunge namens Dino Pelosi gesteht die Tötung schließlich, verstrickt sich dabei aber in Widersprüche. Letztlich können die Todesumstände von Pasolini nicht restlos aufgeklärt werden. Deshalb ranken sich um den Mord und seine Motive zahlreiche Legenden.

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