Interview: Ben Affleck zu zu Liebe mit Risiko - Gigli | FILMREPORTER.de
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Interview

Ben Afflek, Star von: Liebe mit Risiko − Gigli
Der mediengeilste Star der Welt!

Strip-Skandal und J.Lo's-Unterwäsche

Wer noch immer nicht genug hat vom mediengeilsten Pärchen der Welt, der kann Ben Affleck und Jennifer Lopez nun in dem Film bewundern, der die beiden zur nunmehrigen Übersättigung von Fans und Zeitungen ursprünglich zusammengeführt hat. "Liebe mit Risiko − Gigli" heißt das Machwerk, das ein schlechtes Omen für die Zukunft der beiden ist: der Film war in den USA DER große Sommerflop. Aber das Privatleben der beiden ist ohnehin wesentlich interessanter als jede Fiktion auf der Leinwand. Vom Strip-Skandal bis zur Größe von J.Lo's LaPerla-Unterwäsche.
Von  Elisabeth Sereda, Filmreporter.de, 29. Oktober 2003

Jennifer Lopez mit Ben Affleck in: Liebe mit Risiko ? Gigli

Jennifer Lopez mit Ben Affleck in: Liebe mit Risiko ? Gigli

Ricore Medien: Wann heiraten Sie denn nun endlich?

Ben Afflek: Am 5.Oktober in Kauai. Alle Journalisten sind eingeladen! Die müssten mir dankbar sein, wenn sie alle von ihren Chefredakteuren nach Hawaii geschickt werden - auch wenn nichts passiert! (lacht) Wir werden das Hochzeitsjunket veranstalten.

Ricore: Wann während der Dreharbeiten zu "Liebe mit Risiko − Gigli" sind Sie einander denn nahe getreten?

Afflek: Überhaupt nicht! Wir waren nicht zusammen, wir lernten uns dabei kennen, und waren einander sympathisch. Aber sonst lief da nichts. Das war nur der Beginn der Freundschaft. Das war auch gut so, denn wenn man sich sofort verknallt und dabei auch noch einen Film drehen muss, stört das meist im Film. Persönlich betrachtet, war's positiv, weil ich mich völlig natürlich benommen habe und auch nicht davor zurückgescheut bin, mich zum Trottel zu machen und mich zu blamieren.

Ricore: Was denken Sie, wenn Sie heute die gemeinsamen Szenen sehen?

Afflek: Dass es seltsam ist. Wir waren ja lang nicht so aufeinander eingestellt, wie wir es jetzt sind. Bei vielen Szenen denke ich mir, ich würde das heute viel besser machen, ich würde gern noch was verändern. Ich mag mich ja auf Zelluloid ohnehin nie. Ich sehe immer aus wie Frankenstein. Anders betrachtet kommen natürlich auch warme Gefühle hoch, weil ich all diese Erinnerungen an den Dreh habe. Einer der Vorteile des Schauspielerberufs ist ja, dass man so kleine Schnappschüsse hat, die einen an Momente erinnern, die sich hinter der Kamera abgespielt haben. Das ist wie ein professionelles Homevideo.

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