InterviewAlarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei: Katja Woywood | FILMREPORTER.de
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Interview

Katja Woywood
Katja Woywood zum Zickenstempel

Die Chefin ist ein bisschen jünger

Die TV-Serie "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" ist das Actionereignis des deutschen Fernsehens. Sie wird seit über zwölf Jahren für RTL produziert. Da ist es höchste Zeit für ein neues Gesicht. In der neuen Staffel übernimmt Katja Woywood die Rollle von Polizeioberrätin Kim Krüger. Die Schauspielerin Mit uns sprach mit uns über Lampenfieber und die Ehrfurcht vor der eigenen Fangemeinde.

Erdogan Atalay und Tom Beck in "Alarm für Cobra 11"

Erdogan Atalay und Tom Beck in "Alarm für Cobra 11"

Ricore: Sie spielen bei "Alarm für Cobra 11" die neue Polizeichefin. Hatten Sie ein bisschen Bammel vor den ersten Dreharbeiten? Nach 13 Jahren ist das Team wie eine große Familie, oder?

Katja Woywood: Genau das war meine Angst. Natürlich ist das ein komisches Gefühl, wenn man an einen Drehort kommt, wo ein eingespieltes Team seit Jahren fröhlich vor sich hin wurschtelt. Und dann übernehme ich auch noch die Nachfolge einer Kollegin, vor der ich großen Respekt habe. Charlotte Schwab ist eine großartige Schauspielerin. Aber das Team hat es in kürzester Zeit geschafft, mich zu beruhigen. Sie haben mir den Eintritt in die neue Situation einfach gemacht und mir das Arbeiten sehr erleichtert. Aber natürlich geht man nicht entspannt hin. Ganz entspannt bin ich am ersten Drehtag sowieso nie. Gott sei Dank war die Anspannung schnell verschwunden, weil die Arbeitsbedingungen super sind. Die Tage sind zwar lang, aber alle sind rund um die Uhr mit viel Freude dabei, so dass es einfach nur Spaß macht.

Ricore: Bisher wurden sechs Folgen abgedreht. Haben Sie selbst auch Stunts gemacht?

Woywood: Wir fangen gerade wieder an, zu drehen. Jetzt geht es für mich mit den Stunt-Szenen los. Es musste sich erst nach und nach rumsprechen, dass die Chefin ein bisschen jünger ist. Nur muss man bei Actionsachen immer damit aufpassen, was man sich zutraut. Im Vorfeld lässt sich immer viel behaupten, aber wenn man wirklich Kopfüber am Helikopter hängt, ist man vielleicht doch nicht mehr so mutig wie am Anfang.

Ricore: Haben Sie trainiert?

Woywood: Ich habe Schießtraining bekommen und es gibt Hochhausschlägereien. Hoffentlich kommt noch ein bisschen mehr. Gerade dass "Alarm für Cobra 11" eine Art Abenteuerspielplatz für Große ist, finde ich an der Serie besonders spannend. Man lernt Sachen, an die man privat nicht rankommt und kann sich selbst ein bisschen ausprobieren.

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