Interview: Shia LaBeouf zu Transformers - Die Rache | FILMREPORTER.de
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Interview

Shia LaBeouf bei der Londonpremiere von "Transformers - Die Rache"
Jungspunt an der Spitze

Shia LaBeoufs steile Karriere

Spätestens seit seinem Einsatz an der Seite von Harrison Ford in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" ist klar, dass Hollywoods Jungstar Shia LaBeouf eine erfolgsversprechende Karriere vor sich hat. Über mangelnde Unterstützung kann er sich nicht beklagen. Steven Spielberg verglich den Jungspunt mit Tom Hanks und schlug ihn für die Rolle in "Transformers" vor. Das Actionspektakel war erfolgreich, so dass eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten ließ. Im Sommer 2009 startet "Transformers - Die Rache" in den deutschen Kinos - mit Shia LaBeouf in der Hauptrolle.
Von  Redaktion Ricore Text, 17. Juni 2009

Transformers - Die Rache

Transformers - Die Rache

Ricore: Wie war es für Sie, wieder am Set von "Transformers" zu sein?

Shia LaBeouf: Es war sehr lustig. Der erste "Transformers"-Teil war der größte Erfolg meiner Karriere. Ich bin sehr glücklich darüber und freue mich, dass ich heute hier stehen und die Pyramiden betrachten kann. Das ist grandios. Die Dreharbeiten sind zwar anstrengend, aber wir sind alle gut drauf und sind froh, dass wir Jobs haben, vor allem in der derzeitigen Arbeitskrise.

Ricore: Hätten Sie Sie vor drei Jahren gedacht, heute hier zu stehen? Shia

LaBeouf: Wir wussten, dass wir einen weiteren Teil drehen würden und haben auch nach möglichen Drehorten Ausschau gehalten. Wir haben aber nicht damit gerechnet, dass wir irgendwann in Kairo stehen würden. Während diese Entscheidungen gefallen sind, stand ich gerade am Set von "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels", und das letzte woran ich da dachte, war, wo wir den zweiten Teil von "Transformers" drehen.

Ricore: Wie hat sich Ihr Leben nach dem Erfolg von "Transformers" verändert?

LaBeouf: Hätte ich mehr Zeit gehabt, darüber nachzudenken, würde mir die Antwort leichter fallen. Es kam alles Schlag auf Schlag, boom, boom, boom, boom, boom! Da ich nicht wirklich darüber reflektiert habe, glaube ich nicht, dass sich viel verändert hat. Mike schreit mich wie von der ersten Minute an immer noch an.

Ricore: Hat sich Ihr Filmcharakter verändert?

LaBeouf: Sam hat die Welt gerettet. Tut man so etwas, ist man natürlich mit einem Schlag berühmt. Sam wollte aber nie im Mittelpunkt stehen, er wurde in diese Situation hineingeworfen. Er war einer dieser neurotischen Jugendlichen, die aufgrund ihrer Abstammung zu etwas gezwungen werden. Jetzt versucht er, ein normales Leben zu führen. Er geht zur Schule, führt eine Fernbeziehung und pflegt eine Freundschaft mit etwas, das nicht menschlich ist. Das sind natürlich nicht die optimalen Bedingungen, ein normales Leben zu führen, aber er versucht es. Dann aber wird seine Hilfe erneut benötigt. Er bekommt plötzlich Visionen und ist kurz davor, seinen Verstand zu verlieren. Das ist der Moment, wo der Film einsetzt.

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