InterviewPain & Gain: Mark Wahlberg zu | FILMREPORTER.de
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Interview

Mark Wahlberg auf der Premiere in Miamy von "Pain & Gain"
Früher Knacki, heute fürsorglicher Papa

Mark Wahlberg schafft die Kehrtwende

Mark Wahlberg ging als Jugendlicher durch die harte Schule des Lebens. Er beging Straftaten und wurde wegen Körperverletzung verurteilt. Der Charakter den er in "Pain & Gain" verkörpert, dürfte ihm also vertraut sein. Die auf wahren Begebenheiten fußende Action-Komödie handelt von zwei Personal-Trainern, die das große Geschäft machen wollen und dafür auf die schiefe Bahn geraten. Es sind Typen, die er im Leben auch kannte, verriet Wahlberg Filmreporter.de im Interview. Außerdem sprach der 42-jährige Mark Wahlberg mit uns darüber, inwiefern ihn das harte Leben am Rande der Gesetzlosigkeit geprägt hat, über seine Rolle als Familienvater und seinen Glauben.
Von  Julia Manfredi, Filmreporter.de, 21. August 2013

Michael Bay auf der Premiere in Miamy von "Pain & Gain"

Michael Bay auf der Premiere in Miamy von "Pain & Gain"

Schmerz ist etwas anderes!
Ricore Text: Sie mussten für "Pain & Gain" Ihren Körper auftrainieren. Wie schmerzvoll war das Training?

Mark Wahlberg: Schmerz ist etwas anderes. Schmerz ist, wenn man 17 Jahre alt ist und man ins Gefängnis gehen muss. Ich habe diese Erfahrung gemacht und ich möchte Sie nie mehr machen.

Ricore: Wie wichtig ist es für Sie zu trainieren?

Wahlberg: Es gab eine Zeit für mich, als Körpertraining für mich lebenswichtig war. Ich war viel zu dünn und man möchte kein dünner Kerl im Knast sein. Ich musste mindestens zehn Kilo zulegen, also fing ich an zu trainieren.

Ricore: Glauben Sie, dass die harte Zeit in Ihrer Jugend Sie zu dem erfolgreichen Menschen gemacht hat, der Sie jetzt sind?

Wahlberg: Ich schätze einfach alles, was ich heute im Leben habe, meine Familie, meine Freunde, Gott.

Ricore: Sie sind ein gläubiger Mensch. Wie wichtig ist Ihnen ihr Glaube?

Wahlberg: Er steht an vorderster Stelle. Ich hoffe wirklich, dass Gott Filmfan ist. Ich versuche, mindestens einmal am Tag in die Kirche zu gehen, um zu beten. Es ist Teil meiner täglichen Routine, genauso wie so viel Zeit wie möglich mit meinen Kindern zu verbringen.

Ricore: Sie spielen in Ihren Filmen oft harte Kerle. Weinen Sie im Privatleben auch mal?

Wahlberg: Ich weine die ganze Zeit. Als ich 40 wurde, hatte es mich ganz schön erwischt. Ich muss nicht ständig taff sein. Meine Kinder stehen mir in harten Zeiten bei. Sie sollten mal bei mir vorbeikommen, Sie würden mich mit meinen Mädchen bei einem Kaffeekränzchens antreffen.

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