Bärenbrüder
Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
Bärenbrüder

Bärenbrüder

Originaltitel
Brother Bear
Genre
Animation/Trickfilm, Kinderfilm
Land /Jahr
USA 2003
 
82 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
DVD (Leihfassung)
Verleih ab
09.09.2004 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz ) bei Buena Vista Home Entertainment
Regie
Darsteller
Links
IMDB
Homepage
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,0 (Filmreporter)
6,6 (12 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenMeinungNewsTrailerGalerieInterviewDVDs
Kodas Gags vom Dreh • Zusätzliche Szenen und Songs von Phil Collins (OmU) • Musikvideo "Look Through My Eyes" mit Phil Collins • Spiel "Entdecke Dein Totem" • Spiel "Knochen-Puzzle" • Kommentar der Elche (OmU) • Legenden vom Bär • Die Entstehung der Filmgeräusche • Designgallerie und künstlerische Aspekte (OmU) • Trailershow • Interaktive Menüs • Szenenauswahl
Bäriger Animationsspaß für die Kleinen
Die drei Brüder Sitka, Denahi und der Jüngste der drei, Kenai, leben gemeinsam im Nordwesten der USA - vor Tausenden von Jahren, als die Erde noch von riesigen Mammuts bevölkert wurde und die Menschen die Eiszeit gerade hinter sich hatten. Schamanisches Gedankengut spielt eine wichtige Rolle - und so wird den Kindern beim Übergang zum Erwachsenenalter ein Totem überreicht, das von den großen Geistern speziell ausgesucht wurde und dem Charakter seines Trägers entspricht. Sitka, der Älteste, trägt ein Adler-Totem, das ihn als Führer ausweist, während Denahis Wolf-Totem für Weisheit steht.

Kenai bekommt von der Schamanin seines Stammes an seinem großen Tag ein Bären-Totem überreicht und ist äußerst enttäuscht - steht der Bär doch für die Liebe, was Kenai viel Spott einbringt. Wenig später wird Kenai auch noch von einem Bären attackiert. Bruder Sitka rettet ihm das Leben, kommt dabei aber selbst um. Kenai schwört Rache, er tötet den Bären - doch dann verwandeln ihn die großen Geister genau in jenes Tier, das er am meisten verachtet. Von nun an sieht Kenai, der seinen Augen nicht trauen will, die Welt mit anderen Augen - mit denen eines Bären! Um sich auf vier Pfoten zurechtfinden zu können und wieder zum Menschen zu werden, braucht Kenai die Hilfe des jungen Grizzly-Bären Koda. Der ist solch eine plappernde Nervensäge, dass Kenai ihn am liebsten wieder loswäre. Nach und nach merken die beiden, dass sie ein gemeinsames Schicksal verbindet.
Disneys neuer Zeichentrickfilm wird, wenn überhaupt, vor allem aus einem Grund in die Geschichte eingehen: Er läutet das Ende einer Ära ein. Mit ziemlicher Sicherheit wird "Bärenbrüder" nämlich der letzte Spielfilm sein, den Disney auf diese traditionelle Art produziert. Schon die beiden Vorgänger "Der Schatzplanet" und "Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt" erwiesen sich als nicht sonderlich lukrativ - während auf der anderen Seite digital animierte Filme wie "Findet Nemo" an der Kinokasse richtig einschlugen. Die Zeichentrick-Studios in Orlando, Florida hat Disney vorsorglich schon mal dicht gemacht.

Ansonsten lässt sich über "Bärenbrüder" nur wenig Spektakuläres sagen: Zwar sorgen manche visuelle Tricks und Details für Staunen - so wechselt das Bildformat auf Cinemascope, als Kenai plötzlich die Welt aus Bärensicht sieht - aber ansonsten will der Funke nicht so richtig überspringen. Auch die bunt-mysteriösen Bilder von der geheimnisvollen Welt der großen Geister sind kurzzeitig hübsch anzusehen, sollen aber wohl vor allem überdecken, dass die Geschichte nicht sonderlich fesselt. Koda und zwei eigenwillige Elche sorgen zwar für manch witzigen Dialog, aber letztlich bleibt das größte Verkaufsargument des Films, dass er sechs neue Songs von Phil Collins enthält - wie Disney mangels anderer Argumente nicht müde wird zu betonen. Für einen guten Film reicht das freilich noch lange nicht.
Frank Geissler, Filmreporter.de
Videoclip: Bärenbrüder
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2021