Faszination Natur - Seven Seasons
Faszination Natur - Seven Seasons

Faszination Natur - Seven Seasons (Premium Edition)

Originaltitel
Faszination Natur - Seven Seasons
Genre
Dokumentarfilm
Land /Jahr
Deutschland 1999
 
90 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
DVD (Kauffassung)
Kaufstart
28.04.2005 ( Kino Deutschland ) bei Highlight Film und Home Entertainment
Regie
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
10,0 (1 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungTrailerDVDs
Interview mit Gogol Lobmayr • Making of mit Audiokommentar von Gogol Lobmayr • Im Musikstudio mit Eva Norel • HD2 Encoding
Aufnahmen von den schönsten Flecken dieser Erde
Auf der Welt gibt es weit mehr als nur vier Jahreszeiten. Wenn man es genau betrachtet, dann sind es sieben. Zu den bekannten sollte man die Trockenzeit, die Zeit der Stürme und die Regenzeit hinzufügen. Gogol Lobmayr machte sich auf eine lange Reise, um uns Norwegen und New York bei ganz speziellem Licht im Winter zu zeigen. Der Frühling dagegen wartet mit dem Aufbrechen des Inlandeises am Jakobshafen Gletscher in Grönland auf. Ausserdem wird er repräsentiert von Millionen Pinguinen an der Südküste von Island und der wunderschönen Kirschblütenzeit in Kyoto.

Im Sommer besuchte der Filmer den Karneval von Salvador de Bahia in Brasilien und die schönsten Korallenriffe und Sandstrände der Fidschi Inseln. Wo kann man die Trockenzeit besser beobachten, als in Australien? Aus diesem Grund filmte er am Ayers Rock und zeigt gleichzeitig Aborigines im australischen Buschland. Für die Regenzeit wählte er Indien und Island und begutachtete Stürme in Four Corners in den USA. Im Salzburger Land, den Dolomiten und im Chiemgau verbrachte er den Herbst, um dann im Winter in der Disco Bay in Grönland und in St. Anton in Österreich die schönsten Bilder einzufangen. Heraus kam eine Symphonie einzigartiger Impressionen. Bizarre Felsformationen lösen gigantische Wellen ab, gleiten zu einer üppigen Vegetation, um in reißende Wasserfälle einzutauchen. Aber nicht nur unberührte Natur findet sich verewigt - schließlich leben auch Tiere und Menschen im Einklang mit der Natur.
Der studierte Architekt Gogol Lobmayr war 1994 der erste europäische Filmemacher, der einen Film nur mit Landschaftsbildern und untermalender Musik in die Kinos brachte. Er verzichtete auf den Kommentar, ließ den Zuschauer einfach in eine sinnliche Symphonie aus Bildern und Musik abtauchen. Auch im dritten Teil seiner Reihe "Faszination Natur" bleibt er diesem Konzept treu. Für die musikalische Gestaltung konnte er die Komponisten Andrew Spence und Klaus Doldinger gewinnen sowie die Künstler Haddaway und Eva Norrel.

Lobmayr hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Zuschauer die Jahreszeiten an den schönsten Plätzen der Erde zu präsentieren. Dabei zeigt er, wie unverwechselbar und einzigartig die Lebenszyklen der Natur sind. Die Dreharbeiten, die sich über fünf Jahre erstreckten, waren sicher auch eine harte Zeit. Mutter Natur kann sehr launisch und unberechenbar sein. Der Regisseur selbst beschreibt seine Arbeit wie folgt: "Wir hatten das Glück, zur rechten Zeit am rechten Ort einzutreffen. Die schönsten Orte sind aus der Distanz oft kaum zu erkennen. Und die beste Zeit für Filmaufnahmen und Fotos dauert manchmal nur einige Sekunden. Dafür nimmt man in Kauf, viele Stunden oder Tage zu warten". Ihm war es wichtig, die Pflanzen und Tiere sehr nah vor die Linse zu bekommen und so nahm er einige Strapazen auf sich, seine Crew und das Material. Für ihn ist 'Seven Seasons' "eine Hommage an die Einmaligkeit des Planeten Erde. Ein Naturfilm, dargestellt aus dem Blickwinkel der Sonne, eingetaucht in die schönsten Landschaften. Der Film fördert das Nachdenken darüber, auf was für einem wunderbaren Planeten wir leben dürfen".
Heike Maleschka/Filmreporter.de
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungTrailerDVDs
2021