Blade: Trinity (Original Kinofassung)
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Blade: Trinity (Original Kinofassung)

Blade: Trinity (Original Kinofassung)

Originaltitel
Blade: Trinity
Alternativ
ALT. Blade III
Genre
Horror, Thriller, Fantasy
Land /Jahr
USA 2004
 
108 min, ab 18 Jahren (fsk)
Medium
DVD (Kauffassung)
Kaufstart
27.05.2005 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz ) bei Warner Home Video
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
6,2 (5 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenMeinungNewsGalerieInterviewDVDs
Alternate endings • Audiokommentar: der Darsteller und Filmemacher • Dokumentation: "Daywalkers, Nightstalkers & Familiars" • Fotogalerie • Interviews: "Goyer über Goyer" • Kino-Trailer • weitere Extras..
Wesley Snipes dritte Schlacht gegen die Blutsauger
Früher oder später musste es passieren: Eine Gruppe Vampirfürsten unter der Führung von Danica Talos (Parker Posey) gelingt es, ihren unbestrittenen Guru Graf Dracula aus seinem Tempelgrab in dem entfernten Syrien zu befreien. Der Ober-Blutsauger nimmt den zeitgemäßeren Namen Drake (Dominic Purcell) an. Er freut sich, dass er dank der modernen Wissenschaft auch tagsüber auf Warmblüterjagd gehen kann. Schnell wird klar, dass sich ein nicht unerhebliches Vampirproblem bildet und dass der Einsatz von Vampirjäger Blade (Wesley Snipes) wieder gefragt ist.

Nach einem vermeintlichen "Arbeitsunfall" - Blade hat im Eifer des Gefechts einen Menschen getötet - ist dieser aber zuerst damit beschäftigt, sich das FBI vom Hals zu halten. Um aus der Patsche zu kommen, verbündet er sich widerwillig mit den Nighttalkern, einer Gruppe menschlicher Vampirjäger. Die mit Pfeil und Bogen versierte Abigail Whistler (Jessica Biel) und der sprücheklopfende Hannibal Kings (Ryan Reynolds) stehen ihm fortan zur Seite. All die Unterstützung wird jedoch nur begrenzt helfen, denn den ultimativen Kampf gegen Drake wird Blade allein antreten.
Der letzte Teil der modernen Vampirtrilogie ist deutlich selbstironischer als die vorangegangenen Werke. Auch diese Adaption der kultverdächtigen Marvel-Comics "Blade" ist immer ein überdrehtes Sammelsurium aus explosiven Shootouts, horrorgeladenen Sequenzen und einem Touch Dracularomantik. Blade präsentiert sich in in Videogameoptik jedoch nicht mehr als uneingeschränkter Antivampirhäuptling. Er tritt etwas in den Hintergrund, gibt seinen Mitkämpfern mehr Raum, lässt sich jedoch die finale Schlacht gegen den Erzrivalen Dracula nicht entgehen. Während der lederumhüllte Snipes insgesamt immer noch eins der gewollt coolsten Vampirjäger der Filmgeschichte bleibt, hat es Dominic Purcell deutlich schwerer erwischt. Seine Draculadarstellung verursacht weniger eiskaltes Grausen als vielmehr den Wunsch nach Klaus Kinski oder Christopher Lee, dem unumstrittenen Prinzen der Finsternis.

Düstere Grundstimmung für Vampirabenteuer
Der Wu-Tang Clan ist eine Rap-Formation, die, 1993 gegründet, kurze Zeit später zu einer der progressivsten Zusammenschlüsse von Rap-Musikern in der Geschichte des Hip Hop avanciert ist. Neun US-Rapper haben sich zu einer losen Truppe vereint. Sie konnten sowohl in der Gruppe musizieren, als auch sich selbstständig um eigene Soloprojekte kümmern. Stilistisch waren sie aber stets einem martialischen Hip Hop verpflichtet. Mehr als zehn Jahre nach der Gründung des Clans ist aus dem Mastermind RZA ein angesagter HipHop-Komponist geworden, der immer wieder auch Soundtracksaufträge annimmt. So hat er sowohl für Jim Jarmuschs "Ghost Dog", als auch für Quentin Tarantinos "Kill Bill" eigene Tracks geliefert. Das Musikkonzept zu "Blade: Trinity" ist zusammen mit Ramin Djawadi entwickelt worden. Das Ergebnis ist eine Zusammenstellung von zwölf Stücken, die zur Hälfte von RZA persönlich produziert wurden. Die Wu Tang Kollegen, darunter der im November 2004 verstorbene Ol' Dirty Bastard leisten ebenfalls ihren musikalisch unverwechselbaren Beitrag. Der Soundtrack von "Blade: Trinity" besticht durch die Verschmelzung von harten, zum Teil tanzbaren Beats, melodischen Instrumentalparts und elektronisch verzerrten Gitarrenriffs. Obwohl die einzelnen Tracks, wie bei Filmscores nicht selten, keine homogenes Ganzes ergeben ist die Grundstimmung durchgehend düster.
Vincenzo Panza/Filmreporter.de
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