Devot - 2002 | FILMREPORTER.de
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Devot

OriginaltitelDevot
GenreThriller
Land & Jahr Deutschland 2002
FSK & Länge ab 16 Jahren • 86 min.
MediumDVD (Leih)
AnbieterMcOne - Media Cooperation One
Verleih ab31.05.2005
RegieIgor Zaritzki
DarstellerAnnett Renneberg, Simon Böer, Tomek Piotrowski, Sophia Littkopf
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenTrailerDVDsbewerten
DVD Extras: Making of • Trailer • Musikvideo • Short Film • Liebesszene “extended version” • Entfallene Szenen • Casting Video

Auf einer Brücke trifft Henry (Simon Böer) die vermeintliche Prostituierte Anja (Annett Renneberg). Sie begleitet ihn in seine Fabrikwohnung. Als sie versucht ihn zu bestehlen wird sie von Henry erwischt. Er fesselt sie und ruft die Polizei. Anja ist außer sich und fleht ihn an, sie zu befreien. Sie gesteht, dass sie gar kein Straßenmädchen ist. Sie wollte nur einmal mit einem fremden Männern intim werden. Henry zeigt sich gütig. Er verspricht ihre Fesseln zu lösen und sie nicht der Polizei auszuliefern. Als Gegenleistung verlangt er von der ungeschickten Diebin eine Geschichte. Natürlich stimmt Anja zu. Was folgt, ist die verworrene Schilderung eines jungen Mädchens, das auf einer Party vergewaltigt wird. Nach der Tat wird es von ihren Freunden gemieden und ausgeschlossen. Henry ist überzeugt, dass Anja selbst Opfer dieses Verbrechens geworden ist. Doch sie streitet dies inbrünstig ab. Jetzt wäre Anja eigentlich frei. Doch sie weigert sich zu gehen, bevor Henry nicht mit ihr schläft und sie dabei quält. Die beiden beginnen ein psychopatisches Spiel. Sie können mit ihrem Rollenspiel gar nicht mehr aufhören.
Der Psychothriller schildert die fatalen Folgen einer zufälligen Begegnung zweier Menschen. Als Drehplatz diente ein altes Industriegelände der Papenburg AG im Norden von Halle. Seine originelle Ausstattung - hohe Räume, ein schillerndes Wasserbecken und emporragende Skulpturen - trägt erheblich zu der verruchten Atmosphäre der Erzählung bei. Insgesamt ist dem Regisseur und Drehbuchautor Igor Zaritzki die Darstellung einer dramatischen menschlichen Zusammenkunft gelungen. Zahlreiche Szenen mit Sex, physischer und psychischer Gewalt lassen dem Zuschauer die Haare zu Berge stehen. Zaritzkis selbstgestecktes Ziel scheint erreicht, denn "Devot" soll - so der Regisseur zu seinem ungewöhnlichen Werk "...wie ein Albtraum sein. Albträume funktionieren weniger auf einer rationalen, mehr auf einer emotionalen Ebene. Oft weiß man nicht genau, was man geträumt hat, aber das Gefühl ist sehr intensiv, man versucht, sich zu erinnern und das Puzzle zusammenzusetzen"

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Bewertung
9,3
5,0 (Filmreporter)     
 (3 User)

Meinungen

Simon Böer

Der Film hat mir sehr gut gefallen. Ich steh auf ungewöhnliche Filme. Beide Schauspieler waren aussergewöhnlich gut, aber Herr Böer hat es mir ganz besonders angetan. Er sah... mehr
17.05.2006 03:31 Uhr - Nurjean

devot

endlich hat es jemand gewagt im deutschen film einige bestehende grenzen zu überschreiten: igor zaritzki, mit seinem psychothriller "devot". die schauspielerische leistung... mehr
02.12.2004 12:22 Uhr - No Name

Trailer: 

Devot

Der 27-jährige Henry (Simon Böer) trifft auf Anja (Annett Renneberg). Die will mit einem fremden Mann schlafen. Deshalb belügt sie Henry und behauptet,...  Clip starten
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