Hellboy - Director's Cut
Sony
Hellboy - Director's Cut

Hellboy - Director's Cut

Originaltitel
Hellboy
Genre
Horror, Science Fiction
Land /Jahr
USA 2004
 
132 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
Blu-ray (Kauffassung)
Kaufstart
03.04.2007 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz ) bei Sony Pictures Home Entertainment
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
6,8 (6 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenMeinungNewsTrailerGalerieInterviewDVDs
Audiokommentare • Hellboy: Die Saat Der Zerstörung • Entfallene Szenen • Vfx Visuelle Effekte • Make-Up und Belichtungstests mit Kommentar Guillermo Del Toro • Über die Geschichte und den Aufbau von Comics mit Scott McCloud
Gut inszeniertes Actionabenteuer von del Toro
Leuchtend rot und in den Flammen der Hölle geboren gelang ein kleines Wesen durch ein okkultes Ritual auf die Erde. Dort fällt es dem gutmütigen Dr. Broom (John Hurt) in die Hände, der es aufzieht und wie seinen Sohn behandelt. Broom arbeitet im Institut für paranormale Forschung und Verteidigung. Dort wächst der kleine Wicht zu einem zwei Meter großen, temperamentvollen, nahezu unzerstörbaren Koloss (Ron Perlman) heran.

Zusammen mit seinem nassen, intelligenten Kollegen "Mer-Man" Abe Sapien (Doug Jones) rettet er jeden Tag die Welt vor übermenschlichen Dämonen.

Der nicht immer leicht zu bändigende Riese geht aber ab und an auch auf eine Extratour. Er besucht seine leicht entflammbare Freundin Liz Sherman (Selma Blair), die in einer Klinik versucht ihre pyrokinetischen Kräfte unter Kontrolle zu bringen. Sein Vater steht trotz diesen Alleingängen immer hinter ihm. Dann bekommt Hellboy einen neuen Babysitter, den Top-FBI-Agenten John Myers (Rupert Evans). Dummerweise versteht sich Liz sehr gut mit dem Neuen. Der schüchterne Hellboy bringt es nicht fertig, ehrlich mit ihr über seine Gefühle zu reden. Doch dann taucht ein alter Bekannter von Dr. Broom auf.

Der größenwahnsinnige Grigori Rasputin (Karel Roden) ist für das okkulte Ritual verantwortlich, durch das Hellboy auf der Erde landete. Nun will er mit seinem unheimlichen Gefolgsmann Kroenen (Ladislav Beran), erneut das Portal für das Böse öffnen und damit das Armageddon heraufzubeschwören. Jetzt müssen alle zusammenhalten, um gegen diesen grausamen Gegner bestehen zu können.
Eine interessante Geschichte von einem Monster, das mit den Guten zusammen gegen das Böse kämpft. Regisseur und Autor Guillermo del Toro ("Mimic", "Blade 2") zaubert mit seiner Leinwandadaption von Mike Mignolas Dark-Horse-Comic "Hellboy" eine unterhaltsame Science-Fiction-Horrorkomödie. Von gigantischen Spezialeffekten über reichlich Action, bis hin zu augenzwickendem Humor wird alles geboten.

Ein Manko ist leider, dass dem Comic unkundigen Filmzuschauer es immer wieder an Erklärungen fehlt. Für die Fans der Dark Horse Comics sicher kein Problem, bei den anderen werden ab und an Verständnislücken bleiben.

Nichts desto trotz muss man die sensationell guten Masken von Special-Effects-Meister Rick Baker ("Men in Black") loben. Der Mann versteht sein Handwerk.

Für Kinoneuling Rupert Evans ist Hellboy ein gelungenes Debüt. Von ihm wird man sicher noch einiges sehen. Ideenreich schafft Del Toro amüsante Charakterzüge für seine Helden, bei welchen auch steinharte Monster ein weiches Herz zeigen und Kekse mit Milch futtern. Somit wird es nie langweilig.
Heike Maleschka/Filmreporter.de
Hellboy - Director's Cut
Videoclip: Hellboy
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