Freak Out - The next scary movie
Epix Media
Freak Out - The next scary movie

Freak Out - The next scary movie

Originaltitel
Freak Out
Alternativ
Freak Out - The next scary movie (DVD-Titel)
Genre
Komödie, Horror
Land /Jahr
Großbritannien 2004
 
99 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
DVD (Leihfassung)
Verleih ab
22.03.2007 ( Kino Deutschland ) bei EpiX Media
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
Es gibt noch keine Userkritik!
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungDVDs
Originaltrailer • Entfallene Szenen (ca. 49 Min.) • Filmschule in 5 Minuten • Musikvideo "Zaniac" • How to freak out • Epix-Trailershow
Merv Doodys (Christian James) große Leidenschaft sind Horrorfilme. Es vergeht kein Tag, an dem er nicht in seiner Stammvideothek rumlungert, um sich die aktuellsten Slasher-Streifen auszuleihen. Als Merv eines Abends wieder einmal vor dem Fernseher abhängt, wird er von einem Einbrecher überrascht. Der Videojunkie kann den Eindringling, der einen Kartoffelsack über seinen Kopf trägt, überwältigen. Es stellt sich heraus, dass dieser gerade aus einer psychiatrischen Anstalt entflohen ist. Merv und sein bester Kumpel Onkey (Dan Palmer) wittern ihre Chance. Wie wäre es, wenn sie über ihren eigenen Serienkiller verfügen könnten. Kurz entschlossen beginnen die Freunde das Training mit dem Ausbrecher, den sie von nun an Ewing nennen. Erst einmal muss das richtige Outfit gefunden werden. Danach geht es an das Waffentraining - kurze Zeit später ist Ewing bereit. Doch je mehr Leute er umbringt, desto größer wird sein Verlangen nach weiteren Opfern. Auf einer Party entfacht er ein Blutbad, für welches Merv von der Polizei zur Verantwortung gezogen wird. Während Onkey und seine debilen Freunde verzweifelt versuchen, Merv zu befreien, ist Ewing gar nicht gut auf seinen einstigen Ausbilder zu sprechen. Schließlich hat er ihm die gesamten Lorbeeren seiner Arbeit weggenommen. Ewing macht sich auf die Jagd nach Merv und hinterlässt erneut eine blutige Spur hinter sich.
Das Horrorgenre bot für junge Filmemacher schon immer eine Plattform, um ihre Fertigkeiten unter Beweis zu stellen. Auch die heute Blockbuster inszenierenden Sam Raimi und Peter Jackson begannen ihr Handwerk mit billig produzierten Splatterfilmen wie "Tanz der Teufel" oder "Bad Taste". Der britische Jungregisseur Christian James gelingt mit seiner trashigen Horrorkomödie in deren Fußstapfen zu treten. Knapp fünf Jahre lang hat der Filmschulabsolvent gemeinsam mit seinem Kollegen und Nebendarsteller Dan Palmer an dem Werk gearbeitet. Dies ist auch der Grund, warum sein Killer stets eine Maske trägt: In der langen Zeit wurde er von mehr als zehn Darstellern verkörpert. Das Schauspielerensemble besteht hauptsächlich aus dem Freundeskreis des Regisseurs. Als Kulissen wurden die Wohnungen und Garagen ihrer Familien genutzt. Das fehlende Budget sieht man dem auf 16 Millimetern gedrehten "Freak Out" natürlich an. Dennoch gelingt James durch die Detailverliebtheit, den vielen originellen Anspielungen auf Horrorklassikern und dem slapstickartigen Humor ein absurder Genremix. Der Blutfaktor bleibt moderat, dennoch werden besonders Splatterfans ihren Spaß haben.
Andreas Eckenfels/Filmreporter.de
Freak Out - The next scary movie
Epix Media
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungDVDs
2021