FILMREPORTER.DE
Best Entertainment
Filmreporter-RSS

Verflucht, verdammt und Halleluja!

Originaltitel
E poi lo chiamarono il magnifico
Alternativ
Ein Gentleman im wilden Westen; ... e poi lo chiamarono il magnifico; El magnifico; Man from the East
Genre
Western, Komödie
 
Italien/Frankreich/Jugoslawien 1972
 
120 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
DVD (Kauffassung)
 
 
Verkaufsstart
21.11.2008 ( D ) bei Koch Films
 
 
Regie
Darsteller
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
(0 User)
7,0 (Filmreporter)
 Es gibt noch keine Userkritik!
Verflucht, verdammt und Halleluja!, E poi lo chiamarono il magnifico (DVD) 1972
Koch Media
Deutscher Kinotrailer • Amerikanischer Kinotrailer • Featurette mit exklusiven Interviews • umfangreiche Bildergalerie mit seltenen Werbematerialien

Western-Komödie mit einem geadelten Terence Hill

Mit seinem karierten Mantel, seinen feinen Manieren und der schmalzigen Gedichtsammlung in der Hand sticht der englische Adelige Thomas Moore (Terence Hill) aus der Western-Gesellschaft heraus. Der blaublütige Gentleman soll unter der Anleitung dreier raubeiniger Revolverhelden zu einem richtigen Mann heranwachsen. Dies sei der letzte Wunsch seines verstorbenen Vaters gewesen.

Doch Waffen und Pferde liegen dem Engländer nicht im Blut. So weigert er sich unter Anleitung von Monkey Smith (Dominic Barto), Holy Joe (Harry Carey Jr.) und Bull Schmidt (Gregory Walcott) schießen zu lernen und setzt sich lieber auf ein Fahrrad, als auf das standesgemäße Pferd. Seine Einstellung ändert sich erst, als er die schöne Candida Austin (Yanti Somer) kennen lernt. Als sie seine Liebe erwidert, scheint das Glück vollkommen. Doch die Probleme haben soeben erst angefangen. Denn die Angebetete ist Morton Clayton (Riccardo Pizzuti) versprochen, der am Landbesitz ihres Vaters interessiert ist.


Regisseur Enzo Barboni gelingt eine amüsante Western-Komödie, die manche Eigenheiten des Genres parodiert. So trägt einer der gefürchteten Räuber ein kleines Hündchen mit sich - die wenig lohnende Beute eines Überfalls. Terence Hill rezitiert Gedichte am laufenden Band und die Banditen haben enorme Probleme, ihren Terminkalender zu koordinieren.

Diese und ähnliche Gags sind vom Drehbuch etwas zu zahlreich eingestreut, doch dies stört keinesfalls. Denn die Western-Komödie überschreitet nicht die Grenze zur Slapstick. Die skurrilen Charaktere, die auf ihrer eigenen Art sympathisch wirken, sind einer der größten Vorteile von "E poi lo chiamarono il magnifico". Produzent Alberto Grimaldi, hat mit Pier Paolo Pasolini und später Bernardo Bertolucci gearbeitet. Seine Erfahrung und das gute gewählte Schauspielerteam machen den eigenwilligen Western zu einem Muss für ausgewiesene Genre-Fans.
Verflucht, verdammt und Halleluja! (E poi lo chiamarono il magnifico, 1972)
Koch Media
Amüsante Italo-Western-Komödie, welche die Eigenheiten des Genres munter parodiert.
© 2020 Filmreporter.de