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Als das Meer verschwand

Originaltitel
In My Father's Den
Genre
Mystery, Drama, Thriller
 
Neuseeland/Großbritannien 2004
 
127 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Blu-ray (Kauffassung)
 
 
Verkaufsstart
27.02.2009 ( D | CH | A ) bei AL!VE
 
 
Regie
Darsteller
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
9,4 (5 User)
7,0 (Filmreporter)
Als das Meer verschwand (Blu ray) 2004
Alive
Audiokommentar • Interviews • Making-of • Kurzfilm "Possum"
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenTrailerGalerieDVDsbewerten

Paul Prior (Matthew MacFadyen) ist ein desillusionierter - aber gleichwohl erfolgreicher Kriegsfotograph. Nach 17 Jahren kehrt er zur Beerdigung seines Vaters erstmals wieder nach Hause zurück. Schon in seiner Jugend fühlte er sich in der neuseeländische Kleinstadt wie am Ende der Welt. Auf dem Grundstück seiner Eltern findet er den geheimen Raum wieder, in dem er als Kind viel Zeit mit seinem Vater verbracht hat. Der Raum war ihr Geheimnis, er diente ihnen als Versteck zum Nachdenken, Lesen und Schreiben. Schließlich lernt der verschlossene Paul die 16-jährige Tochter seiner Jugendliebe Jackie kennen. Celia (Emily Barclay) träumt davon, Schriftstellerin zu werden, nach Europa zu gehen und die Welt kennen zu lernen. Die tiefer werdende Freundschaft zwischen den ungleichen Charakteren ist vielen im Dorf ein Dorn im Auge. Auch Pauls Bruder Andrew (Colin Moy) stellt sich immer mehr gegen ihn. Schließlich verschwindet das Mädchen - und Paul gerät zusehends unter Druck. Er erkennt, dass das Geheimnis von Celia im Zusammenhang mit seinem Verschwinden aus Neuseeland steht. Um ihr zu helfen, muss er sich erst seiner eigenen Vergangenheit stellen.


Drehbuchautor und Regisseur Brad McGann stellt dem Publikum die einzigartige Kulisse Neuseelands vor. Der Oscarnominierte Kameramann Stuart Dryburgh ("Das Piano") entwirft dichte, atmosphärische Bilder von romantischen Obstgärten und kahlen Hügellandschaften. Diese verschärfen den rauen Ton der Charaktere und spiegeln die Seelenlage der Protagonisten wieder. Auch Matthew MacFadyens ("Stolz und Vorurteil") Co-Star Emily Barclay gelingt in ihrem Spielfilmdebüt eine bemerkenswerte Darstellung der tief zerrissenen Celia. Als Familiendrama angesetzt, besticht der Film durch seinen thrillerähnlichen Spannungsaufbau. Dem Regisseur ist es gelungen, eine Brücke zwischen beiden Genres zu ziehen. Viele Rückblenden ermöglichen, sich Schritt für Schritt in die Lage von Paul, Andrew und Celia zu versetzen. Auch zeigen sie längst verdrängte Erlebnisse der Hauptfiguren. Die vielen Rückblenden nehmen der Geschichte jedoch etwas von ihrem Schwung.
Als das Meer verschwand
Capelight Pictures
Als das Meer verschwand (Kino)
zu den Trailern: Als das Meer verschwand
Siebzehn Jahre sind vergangen seit Paul (Matthew MacFadyen) seine Heimatstadt in Neuseeland Hals über Kopf verlassen hat. Zu Beerdigung seines Vaters kehrt er wieder zurück.  Clip starten

Drehbuchautor und Regisseur Brad McGann stellt dem Publikum die einzigartige Kulisse Neuseelands vor. Der Oscarnominierte Kameramann Stuart Dryburgh ("Das Piano") entwirft...
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