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Blackout

Originaltitel
Blackout
Genre
Horror, Thriller
 
USA 2007
 
82 min, ab 18 Jahren (fsk)
Medium
Blu-ray (Kauffassung)
 
 
Verkaufsstart
24.04.2009 ( D ) bei Koch Films
 
 
Regie
Darsteller
Links
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Blackout (Blu ray) 2008
Koch Media
Originaltrailer • Rohmaterial "Making Of" (ca. 50 Minuten) • Interviews (ca. 52 Minuten)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Klaustrophobischer Thriller mit einem Psychopathen

Studentin Claudia (Amber Tamblyn) hat einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften: Ihre geliebte Oma schwebt nach einem Unfall in Lebensgefahr. Gedankenverloren und von Ängsten gequält, macht sich die Enkelin auf dem Weg nach Hause, um ein altes Familienfoto der alten Frau zu holen. Doch dann bleibt der Fahrstuhl in dem menschenleeren Wohnhaus stehen. Claudia ist zum Glück nicht alleine. Arzt Karl (Aidan Gillen) wollte seinem freien Tag nutzen, um eine Überraschung für seine achtjährige Tochter zu organisieren. Das Mädchen soll ihn am nächsten Tag besuchen. Der dritte Leidensgenosse ist der junge Tommy (Armie Hammer). Auch er hat draußen Dringendes zu erledigen. Mit seiner Freundin Francesca (Katie Stuart) will er vor deren gewalttätigen Vater nach Paris fliehen. Doch alle Pläne müssen warten, bis die drei Fremde aus dem Fahrstuhl befreit werden. Die Nervosität steigt mit jeder Stunde. Mit der Zeit zeigen die Festsitzenden ihr wahres Gesicht.


Regisseur Rigoberto Castañeda betritt kein unbekanntes Territorium, als er seine Protagonisten im beengten Raum eines Fahrstuhls einem psychopatischen Killer ausliefert. Viele kleine Details sorgen dennoch für Überraschungen und unerwartete Wendungen. So zeigt der Regisseur deutlich, dass das Fahrstuhl-Abenteuer nur eine schreckliche Episode im Leben der Figuren ist. Die Parallelität zwischen "drinnen" und "draußen" ist ein erfrischender Einfall. Die rätselhaften Eröffnungsszenen werfen viele Fragen auf und stellen die Charaktere in ein besonders makabres Licht. Rückblenden füllen langsam die Wissenslücken. Die Entwicklung der Charaktere ist überzeugend dargestellt und die Fluchtversuche aus der engen Kammer sorgen für Spannungshöhepunkte. Keine geringe Regieleistung, wenn man die Enge des Spielraumes und die sehr begrenzte Figurenzahl bedenkt. Diese überschaubaren Verhältnisse sind allerdings auch ein Nachteil. Sehr bald kann der Zuschauer nach dem Ausschussverfahren den Psychopathen erkennen. Gepflegte Thriller-Unterhaltung nach den ungeschriebenen Regeln des Genres, die leider nicht ohne Klischees auskommt.
Blackout
Koch Media
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