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Shinobi - Heart under Blade

Originaltitel
Shinobi
Alternativ
Shinobi: Heart Under Blade
Genre
Action
 
Japan 2005
 
102 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
Blu-ray (Kauffassung)
 
 
Verkaufsstart
27.03.2009 ( D ) bei Splendid Film
 
 
Regie
Darsteller
Links
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Shinobi - Heart under Blade (Blu ray) 2005
Splendid
Spezialeffekte • Storyboardvergleich • Die Waffen • Vorbereitungen zum Dreh • Die Kampfszenen • Internationale Trailer und TV Spots

Eposähnliches Liebesmelodram von Ten Shimoyama

Ein über die Jahrhunderte andauernder Krieg zwischen den geheimen Ninja-Clans Iga und Kouga wird endlich beigelegt. Die beiden Völker gehören zum Stamm der Shinobi-Krieger und leben von der Außenwelt abgeschirmt in den Bergen. Dort perfektionieren sie ihre geheimen Kampftechniken. Ihren einzigen Lebenszweck und ihre Bestimmung sehen die Shinobi in Kampf und einem ehrenvollen Tod. Während dieser Zeit haben entdeckt Oboro (Yukie Nakama) und Gennosuke (Jô Odagiri), ihre Liebe entdeckt. Sie müssen diese jedoch geheim halten, da beide designierte Nachfolger ihres Clans sind. Nach vielen Jahren beschließt der Herrscher Japans, der neue Shogun (Kazuo Kitamura), die Shinobi zu vernichten, um seine Herrschaft zu sichern. Die besten fünf Krieger beider Clans sollen gegeneinander antreten. Dies ist das Ende einer langen Friedensphase. Für Oboro und Gennosuke bricht eine Welt zusammen. Stehen sie zu ihrer Liebe oder erfüllen sie ihr vorherbestimmtes Schicksal?


Regisseur Ten Shimoyama bedient sich bei der dramatischen Umsetzung von "Shinobi" nicht nur klassisch-literarischer Themen wie dem "Romeo und Julia"-Mythos, er griff auch in die technische Trickkiste chinesischer Film-Vorbilder. So finden sich in diesem als Epos angelegten Drama sowohl Elemente aus "House of Flying Daggers", wie auch phantastisch-futuristische Kampftechniken aus "X-Men". Das Motiv einer Liebe in Verbindung mit dem nahen Tod verschärfen Dramatik und Tiefe der Liebesgeschichte. Hinzu kommen beeindruckende Naturaufnahmen und kunstvoll geschnittene, schnelle Bilderfolgen. Alles in allem ein technisch einwandfreier Film über die alte japanische Kampfkunst. Trotzdem mag es dem Zuschauer manchmal schwierig erscheinen, Mitgefühl für die sich Liebenden zu empfinden. Es scheint, als wäre der Film ständig zwischen der Darstellung alter japanischer Traditionen und Herrschaftshierarchien und der Liebesbeziehung zweier verfeindeter Stammesangehöriger hin- und hergerissen. Dabei zeigen gerade chinesische Vorbilder, dass beides gleichzeitig möglich ist.
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