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Reefer Madness - Kifferwahn

Reefer Madness - Kifferwahn

Originaltitel
Reefer Madness: The Movie Musical
Genre
Musical, Komödie, Drama
Land /Jahr
USA, Deutschland 2005
 
107 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Blu-ray
Kaufstart
30.06.2009 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz ) bei Cine Plus Home Entertainment
Regie
Andy Fickman
Darsteller
Kristen Bell, Christian Campbell, Neve Campbell, Alan Cumming, Ana Gasteyer, Amy Spanger
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
8,5 (2 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenMeinungTrailerGalerieDVDs
Extras: Interview, Trailer
Andy Fickmans Sozialsatire über Drogenmissbrauch
Ein selbsternannter Dozent reist im Jahre 1936 durch Amerika. An den Highschools des Landes führt er Eltern einen Film vor, der sie vor eventuellem Marihuanamissbrauch ihrer Kinder warnen soll. Der Streifen zeigt wie zwei brave Schüler der Droge verfallen. Jimmy Harper (Christian Campbell) und Mary Lane (Kristen Bell) sind ein Paar. Beide sind noch recht grün hinter den Ohren und die Unschuld in Person. Sie schlendern zusammen durch die Gegend, trinken Kakao und bereiten sich gemeinsam für eine Englischprüfung vor. Dann gerät Jimmy in schlechte Gesellschaft. Der Marihuana-Dealer Jack (Steven Weber) verführt den Schüler zu einer Haschischzigarette. Aus dem gesitteten Jungen wird ein vom Sex besessener Draufgänger. Jimmy ist der Droge total verfallen. Unter dem Einfluss des Rauschmittels stellt er schreckliche Dinge an. Schließlich probiert auch Mary Haschisch aus. Auch auf sie hat die verbotene Substanz eine negative Wirkung. Nach kurzer Zeit ist das Mädchen nicht mehr wieder zu erkennen.
Andy Fickmans Sozialsatire ist eine Leinwandadaption des gleichnamigen Musicals, von Kevin Murphy und Dan Studney aus dem Jahr 1997. Die zwei Autoren basieren ihr Bühnenstück auf den amerikanischen Anti-Drogen-Film "Reefer Madness - Kiffen macht crazy" aus dem Jahr 1936. Eine kirchliche Gruppe kreierte das Original, das aber von Dwain Esper manipuliert wurde. So fügt er in dem an sich keuschen Streifen eine zusätzliche Sequenz ein, die nackte Mädchen beim Baden zeigt. Gegenüber der Öffentlichkeit behauptet er jedoch, dass der Film weiterhin nur erzieherischen Zwecken diene. Das Duo Murphy und Studney machen sich über Espers Version von 1936 lustig. Uraufgeführt wird ihre musikalische Satire in einem kleinen Theater in Los Angeles, in dem es für eineinhalb Jahre zu sehen ist. Ursprünglich ist eigentlich nur eine Spielzeit von zwei Wochen für das Musical eingeplant, die aber nach Zuspruch des Publikums immer wieder verlängert wird. Für die Verfilmung stellen die Kostümbildner mehr als 800 Gewänder her. Auch der Bedarf an "Joints" ist groß. Die Requisiteure müssen tausende von Zigaretten drehen, für die sie eine Ginsengtabakmischung verwenden. Seine Weltpremiere feiert die Leinwandadaption beim Sundance Film Festival 2005.
Viola Wich/Filmreporter.de
Videoclip: Kifferwahn
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2021